Deepfake-Videos werden nicht nur verwendet, um Personen zu erpressen, sondern auch, um ein Unternehmen in ein schlechtes Licht zu stellen.
Mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellte Deepfake-Videos treffen immer mehr Unternehmen völlig unvorbereitet. Betroffen sind vor allem jene, die auf digitale Medien angewiesen sind, um wichtige wirtschaftliche Entscheidungen zu treffen, wie eine neue Untersuchung von Attestiv ,ein Start-up für Datenauthentifizierung, zeigt.
80 Prozent sehen Risiken
Über 130 Personen aus verschiedenen Branchen haben für die Studie Fragen beantwortet, darunter Mitarbeiter aus den Bereichen IT, Datendienste, Gesundheitswesen und Finanzdienstleistungen. Für mehr als 80 Prozent der Befragten stellen manipulierte Medien ein potenzielles Risiko für ihre Organisation dar. Weniger als 30 Prozent hatte jedoch Schritte unternommen, um die Folgen von Deepfake-Angriffen zu verringern. 25 Prozent planen entsprechende Maßnahmen, aber 46 Prozent sind in dieser Frage unvorbereitet.
Auf die Frage, welchen Schutz es gibt, antworteten 48 Prozent der Teilnehmer, dass die beste Verteidigung automatisierte Erkennungs- und Filterlösungen sind. 38 Prozent sind der Meinung, dass die Schulung der Mitarbeiter zur Erkennung von Deepfakes das meiste bringt. „Der Kampf gegen Deepfakes wird wahrscheinlich eine Herausforderung bleiben, vor allem, weil sich die Techniken zur Herstellung gefälschter Videos weiter verbessern“, heißt es bei Attestiv.
Aufkommen steigt immens
Laut dem Start-up Deeptrace stieg die Zahl von Deepfakes im Internet von Oktober 2019 bis Juni 2020 um 330 Prozent und erreichte auf ihrem Höhepunkt über 50.000. Das ist beunruhigend, weil diese Fälschungen dazu verwendet werden können, die Meinung während einer Wahl zu beeinflussen, eine Person eines Verbrechens zu verdächtigen oder Unternehmen zu diskreditieren.
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Quelle: Pressetext
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