Am Dienstag, 29. August 2023, verkündete die Staatsanwaltschaft Berlin, dass das Strafermittlungsverfahren gegen Till Lindemann eingestellt wurde.
Justizentscheidung beendet Ermittlungen gegen Till Lindemann
Die Staatsanwaltschaft Berlin begründete die Einstellung des Ermittlungsverfahrens gegen den 60-jährigen Rammstein-Sänger damit, dass sich nach Auswertung aller vorliegenden Beweismittel keine Anhaltspunkte für sexuelle Handlungen gegen den Willen von Frauen ergeben hätten.
Lindemanns Anwalt hatte sich bereits im Vorfeld zur schnellen Einstellung des Verfahrens geäußert und betont, dass die Staatsanwaltschaft keine Beweise oder Indizien gefunden habe, um seinen Mandanten wegen der ihm vorgeworfenen Sexualdelikte anzuklagen. Gleichzeitig wies er auf problematische Vorverurteilungen hin, die in den Medien und im Internet kursierten, berichtet der Stern.
Persönliche Worte: Lindemanns Reaktion
Unmittelbar im Anschluss an die offizielle Mitteilung veröffentlichte Till Lindemann auf seinem offiziellen Instagram-Account eine Stellungnahme, nachdem er wochenlang geschwiegen hatte. In einer Story gab der Rammstein-Frontman ein kurzes Statement ab, weiters verlinkte er zur offiziellen Pressemitteilung der Generalstaatsanwaltschaft Berlin.

„Ich danke allen, die unvoreingenommen das Ende der Ermittlungen abgewartet haben.“ – Dieses Statement, schlicht mit „Till“ unterzeichnet, vermittelt seine Gefühle in dieser bewegten Zeit.
Fazit: Ein Blick auf das große Ganze
Die Einstellung des Ermittlungsverfahrens gegen Till Lindemann macht deutlich, wie wichtig faire und objektive Ermittlungen gerade in Zeiten sind, in denen Anschuldigungen schnell die Runde machen können. Die Betonung der Unschuldsvermutung ist im Zeitalter von Pauschalurteilen und sozialen Medien wichtiger denn je.
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