Facebook meint es offenbar richtig ernst damit, dass Donald Trump von der Plattform verbannt ist. Die Plattform hat ein Interview mit dem ehemaligen US-Präsidenten gelöscht, das seine Schwiegertochter Lara Trump in ihrem Account gepostet hatte.
Von ihr daraufhin geteilte Screenshots zeigen E-Mails, die offenbar von Facebook stammen und andeuten, dass Inhalte mit der Stimme von Donald Trump allgemein verboten seien. Dieser Bann gilt demnach auch für Instagram.
Kurzauftritt trotz Sperre
Am 7. Januar, dem Tag nach dem Kapitolsturm, hat Facebook Donald Trump aufgrund seiner Rolle gesperrt. Dennoch hatte er diese Woche einen Auftritt: Lara Trump hat ihn für ihre Online-News-Show „The Right View“ interviewt, das Video war kurzzeitig auf Facebook und Instagram zu finden. Allerdings blieb es das nicht lange, denn Facebook hat das Interview von beiden Plattformen entfernt, wie das Unternehmen mittlerweile gegenüber „The Verge“ bestätigt hat.
Interessant sind Screenshots, die Lara Trump danach gepostet hat. Einer zeigt eine offenbar von Facebook stammende Nachricht, die begründet, warum das Video gelöscht wurde: Weil Donald Trump darin spricht. „Weitere Inhalte, die mit der der Stimme von Donald Trump gepostet werden, werden entfernt“ heißt es in einer anderen E-Mail . Zudem würde das zusätzliche Beschränkungen der entsprechenden Accounts nach sich ziehen. Diese Regelung gelte für alle Accounts, die mit Team Trump oder seiner Kampagne in Verbindung stehen sowie für alle ehemaligen Stellvertreter.
Gepostet von Lara Trump am Dienstag, 30. März 2021
Alternative Quellen
In dem Video-Interview geht es laut „The Right View“-Website unter anderem um „Fake News“, gegen die Donald Trump vor seinen Sperren gern auf Facebook und besonders Twitter gewettert hat, sowie „Social-Media-Zensur“. Eben letztere wittern seine Anhänger auch hinter der Löschung des Videos auf Facebook. Aktuell ist es trotzdem leicht zugänglich, auf der seit der US-Präsidentenwahl gerade unter Trump-Anhängern in der Beliebtheit stark gestiegenen kanadischen Video-Plattform Rumble https://rumble.com . Zudem halten sich die Gerüchte, dass Trump ein alternatives soziales Medium plane, auf dem seine „alternative Fakten“ wohl kein Problem wären.
Quelle: pte
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