Facebook plant Ort des Gedenkens jenseits der Chronik.
Wie BR24 berichtet, will Facebook ein digitales Kondolenzbuch einführen.
So sollen Hinterbliebene in Zukunft in einem eigenen Bereich auf den Facebook-Profilen von Verstorbenen Nachrichten hinterlassen können.
Seit 2014 – zuerst in den USA, dann weltweit – gibt es verschiedene Möglichkeiten seinen digitalen Nachlass zu regeln.
Entscheidet sich der Profil-Eigentümer für die Option einen Nachlassverwalter zu benennen, kann dieser zum Beispiel einen fixierten Beitrag für das Profil verfassen oder auf neue Freundschaftsanfragen reagieren, sobald das Konto in den Gedenkzustand versetzt wurde und über dem Namen des toten Mitglieds der Schriftzug „In Erinnerung“ erscheint.
Alle anderen Nutzer, die dem Verstorbenen via Facebook die letzte Ehre erteilen wollen, konnten dies bisher nur als Kommentar unter dem Posting tun.
Dem Nachlassverwalter sollen aber künftig mehr Rechte eingeräumt werden, indem er einzelne Nachrichten löschen und für das jeweilige Profil entscheiden darf, wer die Gedenknachrichten sehen kann.
Bereits benannte Nachlassverwalter werden in den kommenden Tagen eine Nachricht über die kommenden Änderungen von Facebook erhalten.
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