„Deine Kinder sind bald vogelfreie Beute für sexuelle Raubtiere“ lautet eine Schlagzeile, zu der wir viele Anfragen bekamen.
So soll laut einem Artikel von „connectiv.events“ die UN beschlossen haben, „Pädophilie zu normalisieren“. Hier als Beispiel eine Anfrage aus unserer Community:

In dem Artikel wird behauptet, dass die UN eine uneingeschränkte Unterstützung des Transgenderismus erreichen möchte, wozu auch die Legalisierung von Pädophilie zählen soll; Pädophilie solle eine „ganz normale Spielart der Sexualität“ werden.
Woher stammt die Behauptung?
Grundlage der Behauptung ist ein Artikel der Seite „Humans are free“ vom Oktober 2017. Die Seite beruft sich auf einen Artikel der Seite „The New American“ vom Juli 2016, in dem sich zwar darüber empört wird, dass die UN Homosexualität und Transgenderismus „fördern“ würde, der Zusammenhang mit Pädophilie aber nur indirekt angedeutet wird.
Was genau hat die UN beschlossen?
Der angesprochene Beschluss der UN ist also nicht ganz neu. Genau genommen stammt er vom 30. Juni 2016 und wurde zwei Wochen später veröffentlicht. Einsehbar ist das Dokument im Elektronischen Dokumentenarchiv der UN:


In dem dreiseitigen Dokument geht es zusammenfassend darum, gegen Gewalt und Diskriminierung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender (LGBT) vorzugehen.
Von Pädophilie ist in dem Dokument keine Rede.
Von LGBT zu Pädophilie
Wie kommen die Seiten aber nun darauf, dass die UN damit auch Pädophilie „normalisieren“ würde? Wird die LGBT-Community mit Pädophilen gleichgesetzt? Oder liegt da ein Verständnisfehler vor?
Vermutlich handelt es sich um Zweiteres. Im obigen UN-Dokument ist von „sexual orientation“ die Rede. Nun ist Pädophilie allerdings keine sexuelle Orientierung, sondern eine paraphile Störung. Einfach ausgedrückt also eine sexuelle Störung, die durch Objekte, Situationen oder Ziele (Kinder, Leichen, Tiere) ausgelöst wird. Auf die LGBT-Community trifft dies im Allgemeinen jedoch nicht zu.
Fazit
Die UN hat zu keinem Zeitpunkt beschlossen, Pädophilie zu normalisieren. Dies ist weiterhin keine sexuelle Orientierung, sondern eine sexuelle Störung, die bei aktivem Ausleben strafbar ist.
Somit handelt es sich bei der Aussage des connecitv.events-Artikel um eine Falschbehauptung.
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