Falsche Microsoft-Mitarbeiter erschleichen sich persönliche Daten

Schützen Sie sich vor Betrügern, die als Microsoft-Mitarbeiter auftreten. Mimikama bietet wichtige Tipps, um persönliche Daten sicher zu behalten

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Am Samstag (27.08.) saß ein 78-Jähriger an seinem Laptop, als ein Pop-up-Fenster erschien mit einer Nachricht, die angeblich von Microsoft stammen sollte. Der Computer, so lautete der Inhalt, sei gehackt worden, und man solle nun das Unternehmen unter der genannten Nummer anrufen.

Der verunsicherte Senior folgte der Aufforderung und hatte bald darauf einen vermeintlichen Microsoft-Mitarbeiter am Apparat. Dieser ließ sich auf den PC aufschalten und erfragte von dem Grevenbroicher, welche Onlinekonten dieser besäße. Im Anschluss wurden über verschiedene Bezahldienste und Onlinehändler Beträge abgebucht. Der Senior ließ umgehend sein Bankkonto sperren und erstattete Anzeige bei der Polizei.

Betrugsversuche dieser Art kommen immer wieder vor. Kriminelle nehmen dabei unterschiedliche Rollen an und versuchen, an Geld, Wertsachen oder aber eben auch Daten ihrer Opfer zu gelangen. Hat sich ein Tatverdächtiger einmal Zugriff auf den PC verschafft und ist an Zugangsdaten für Konten gelangt, erfolgen oft umgehend Transaktionen.

Der beste Schutz gegen Betrüger ist, ihre Maschen zu kennen.

  • Geben Sie niemals Ihre persönlichen Daten am Telefon preis!
  • Machen Sie sich zudem bewusst: Firmen wie Microsoft nehmen in der Regel nicht unaufgefordert Kontakt zu Ihnen auf und fragen auch nicht nach Kontodaten.

Weitere Tipps finden Sie auch im Internet: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/falsche-microsoft-mitarbeiter/

Artikelbild: Pexels
Quelle: PP/Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss

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