Falscher Polizeibeamter kontaktiert Seniorin: 80.000 Euro weg

Erfahren Sie, wie Sie sich vor Telefonbetrug schützen können. Mimikama bietet Ihnen wertvolle Tipps, um Phishing-Anrufe zu erkennen und zu vermeiden

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Unbekannter gibt sich als Polizeibeamter aus

Eine 78-Jährige aus Limburgerhof wurde am Mittwoch (07.09.2022) von einem falschen Polizeibeamten telefonisch kontaktiert. Ihre Freundin hätte einen Unfall verursacht. Um eine Untersuchungshaft der Freundin zu verhindern, müsste eine Kaution in Höhe von 135.000 Euro bezahlt werden. Da die 78-Jährige lediglich nur 80.000 Euro hatte, wurde die Kaution auf 80.000 Euro gesetzt. Die Seniorin hob daraufhin 80.000 Euro ab und übergab den Umschlag einer ihr unbekannten Frau an einem zuvor vereinbarten Ort.

Beachten Sie die Tipps Ihrer Polizei, um sich vor Betrug am Telefon zu schützen:

  • Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten oder dazu auffordern, Geld oder Wertsachen herauszugeben.
  • Die Polizei ruft Sie niemals unter der Polizeinotruf-Nummer 110 an. Das machen nur Betrüger. Sind Sie sich unsicher, fragen Sie bei Ihrer Polizeidienststelle nach. Benutzen Sie hierfür nie die Rückruffunktion Ihres Telefons, sondern wählen Sie die Nummer selbst.
  • Am besten ist, wenn Sie die Nummer Ihrer örtlichen Polizeidienststelle sowie die Notrufnummer 110 griffbereit am Telefon haben, damit Sie diese im Zweifelsfall selbst wählen können.
  • Wenn Sie auch einen verdächtigen Anruf erhalten haben, melden Sie dies bei Ihrer Polizeidienststelle.

Auf der Internet-Seite www.polizei-beratung.de finden Sie umfangreiche Informationen zu diesem Thema.

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Quelle: Presseportal, Polizei Rheinland-Pfalz


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