Früher Musical.ly, heute TikTok: Diese Social Media Plattform ist speziell bei jungen Menschen beliebt.

Doch bei der älteren Nutzergeneration bekommt TikTok lediglich dann eine Erwähnung, wenn die Plattform negativ auffällt. Dabei liegt in der Plattform viel Potential und auch die Nutzerzahlen sind seit der Übernahme und Umbenennung wieder deutlich gestiegen.

Wie bereits erwähnt, über TikTok wird vor allem dann berichtet, wenn ein Problemfall ans Licht kommt. Doch was macht gerade bei den jungen Usern die Faszination an der App aus und wo kann es problematisch werden? Diese und noch mehr Fragen hat sich das Jugendportal Handysektor.de gestellt und hat TikTok ein Themenspecial gewidmet.

TikTok verspricht Spaß und Unterhaltung

In TikTok können User kurze, mit Musik unterlegte Videos erstellen und mit der Community teilen. Besonders beliebt sind Playback-Videos oder – alleine oder mit Freunden – aufgeführte Choreographien zur Musik. Formate, wie das von Handysektor vorgestellte move2, bieten Anleitungsvideos für Tanzschritte.

App-Test: TikTok unter der Lupe

Die App, die bis vor einigen Monaten noch als musical.ly bekannt war, zeigt sich dabei vor allem im Hinblick auf die Privatsphäre problematisch. Das zeigt der ausführliche App-Test, den Handysektor durchgeführt hat. Zum einen sind veröffentlichte Videos in den Standardeinstellungen komplett öffentlich. Zudem können die in der App veröffentlichten Videos auch von Fremden angeschaut werden, die dazu auch kein Nutzerkonto benötigen. Auch angemeldete Nutzer treten lediglich unter Pseudonymen auf.

Wie gefährlich ist TikTok wirklich? – 3 Tipps zur sicheren Nutzung

Gerade die Möglichkeit zur anonymen Nutzung und der Mangel an Privatsphäre eröffnet viele Möglichkeiten zu Belästigung und Anmache. Immer wieder berichten schon junge Nutzer, dass sie in TikTok von Fremden kontaktiert werden – teilweise mit Aufrufen, noch aufreizendere Videos zu veröffentlichen. Wer sich vor diesen und weiteren Problemen schützen will, sollte Folgendes beachten (noch mehr Tipps im Artikel):

  • Privatsphäre-Einstellungen: Wer vor Belästigung sicher sein will, kann mit den richtigen Einstellungen Kontakt durch Fremde vermeiden und Videos nur mit Freunden teilen.
  • Schutz vor Mobbing: Auch von Bekannten und Freunden gibt es nicht immer nur Nettes zu den eigenen Videos zu hören. Praktischerweise lässt sich die Kommentarfunktion für einzelne Videos abschalten.
  • Achtung Urheberrecht: Während das Veröffentlichen von Videos mit von TikTok bereitgestellter Musik in dieser Hinsicht unproblematisch ist, kann es beim Teilen der Videos in anderen Apps (z. B. Instagram) zu Urheberrechtsverstößen kommen.

Weitere Materialien zu TikTok

Handysektor und das Partnerprojekt klicksafe haben zahlreiche Materialien zur App veröffentlicht, die vertiefende Informationen bieten. Dazu gehören ein übersichtlicher App-Flyer und die TikToK-Themenseite bei klicksafe.

via Presseaussendung „Faszination TikTok: Was steckt hinter der populären App?“, medienanstalt-nrw.de


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2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)