Aufgrund bestimmter Planetenkonstellationen erscheint der Mond am 20. April 2019 in einem grünen Licht. Glaubst du nicht?
Naja, wir auch nicht. Dennoch handelt es sich beim grünen Mond um einen wunderbaren Hoax, der bereits eine lange Geschichte hat und auch eine gewisse Bedeutung trägt.
Der Geschichte des grünen Mondes findet sich aktuell wieder auf verschiedenen Sharepics, die Botschaft darauf ist immer recht identisch.
Den Ursprung hat der grüne Mond im Grunde im Jahr 2008. Damals war er jedoch noch nicht grün, sondern pink. Dieses Phänomen basiert auf einem tatsächlichen Ereignis ,allerdings färbt sich dabei der Mond nicht wirklich pink.
Es handelt sich hierbei um tradierte Überlieferungen der nordamerikanischen Ureinwohner. Diese nutzten keine Kalender im europäischen Sinne, sondern benannten die Vollmonde nach Ereignissen.
So hieß der Januar Vollmond „Vollmond des Wolfes“, der im Februar „Vollmond des Schnees“ usw. Pink bezog sich nicht auf die Farbe des Mondes, sondern auf die Farbe von Frühlingsblumen.

Das „pink Moon“ Meme hat somit zumindest inhaltlich einen minimalen Bezug zur Realität, der daraus entstandene grüne Mond ist rein humoristischer Natur.
Green Moon
Der Grüne Mond ist die adaptierte Version des pinkfarbenen Mai-Memes. Nur eben am 20.04.. Oder um die amerikanische Datumschreibweise zu nutzen 4-20. Nun kommt es, wie es kommen soll: 420, 4:20 oder 4/20 ist zumindest in den USA ein genutzter Ausdruck für den Cannabiskonsum.
Somit kommt es am 20.04. immer wieder zu kleinen inoffiziellen Feierlichkeiten in den USA (vergleiche). Und warum nun ausgerechnet grün? Naja… Weed eben:

Artikelbild: Shutterstock / skngviz
Kostenlos · der tägliche Mimikama-Newsletter
Fakten statt Aufregung. Direkt in dein Postfach.
Die wichtigsten Faktenchecks und Meldungen des Vortags – jeden Morgen kostenlos und unabhängig vom Social-Media-Algorithmus.
Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum.
Verwendete Bilder, Screenshots und Medien dienen ausschließlich der sachlichen Auseinandersetzung im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG).
Teile dieses Beitrags können KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft worden sein.
(Mehr zur Arbeitsweise)
