Seit Juni 2019 halten die Proteste in Hongkong gegen China bereits an. Die bis 1997 von Großbritannien regierte Kolonie fordert eine volle Demokratie.
Die andauernden Kämpfe zwischen Polizei und Aktivisten in Hongkong sind dabei immer heftiger geworden, wobei die Polizei unter anderem scharfe Munition einsetzt. Im Gegenzug greifen die Demonstranten auf Brandsätze als Waffe zurück.
In diesem Kontext ist nun ein Video über WeChat, bzw. anschließend WhatsApp nach Europa gekommen (Anmerkung: Bei WeChat handelt es sich um einen chinesischen Messenger, da WhatsApp in China verboten ist). Es zeigt einen Vorfall aus Hongkong.
In diesem kurzen Video sieht man einen Mann, der mit einer Flüssigkeit überschüttet wird und daraufhin in Brand gesetzt wird. Anschließend läuft er brennend fort. Dieses Video findet sich nicht nur auf den genannten Messengern, sondern auch auf YouTube (Vorsicht, explizites Material!)
Faktencheck: Video aus Hongkong
Dieses Video ist kein Fake und es stammt tatsächlich aus Hongkong. Der Mann wurde nach einem Streit über die nationale Identität von Hongkong in Brand gesetzt. Das Video wurde im Stadtteil Ma On Shan aufgenommen, vorangegangen war ein Streit mit einigen Demonstranten.
Der Mann wurde in ein städtisches Krankenhaus gebracht, er erlitt Verbrennungen zweiten Grades an 28 Prozent seines Körpers, hauptsächlich an Brust und Armen. Das online gepostete Video zeigt ihn beim Streiten mit einer Gruppe junger Leute, bevor ihn jemand mit einer Flüssigkeit überhäuft und ein Feuerzeug öffnet.
Quellen hierzu:
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Um Fehlinformationen über die politische Lage in Hongkong zu streuen, kaufen mit der chinesischen Regierung verbundene Akteure Twitter-Konten, die zuvor Pornografie verbreitet haben.
Die hohe Zahl an Followern solcher Accounts soll den Fake News Glaubwürdigkeit bringen, wie ein Bericht des Australian Strategic Policy Institute (ASPI) zeigt. Die meisten Twitter-Profile wurden nach dem Jahr 2017 erstellt, der älteste kam jedoch bereits aus dem Jahr 2007.
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