Beleidigende Nachrichten gehören für viele Nutzer sozialer Medien traurigerweise zum Alltag, wie die Butter auf dem Brot.

Mit neuen Filter-Möglichkeiten will Instagram seinen Usern nun dabei helfen, nicht mehr mit solchen Nachrichten konfrontiert zu werden.

Worte, Sätze und Emojis können gefiltert werden

Die meisten Hass-Nachrichten erhalten Instagram Nutzer von Unbekannten direkt ins persönliche Postfach, berichtet Instagram-Manager Alexander Kleist. Bislang gab es insbesondere für Prominente lediglich die Option, sämtliche Direktnachrichten von Nutzern, mit denen sie nicht verknüpft sind, zu sperren. Eine neue Funktion soll es künftig allen Usern ermöglichen, eine Liste von zu filternden Worten, Sätzen und Emojis anzulegen. Ist eines dieser gesperrten Elemente in einer Nachricht enthalten, wandert diese direkt in einen separaten Ordner. Dort gesammelte Nachrichten können dann unmittelbar zur Prüfung an Instagram weitergeleitet werden, auch wenn sie zuvor nicht vom Empfänger gelesen wurden, so Kleist weiter. Künftig könnte dieses Prozedere auch für Facebook infrage kommen.

Filter-Elemente individuell bestimmbar

Diese neue Funktion ist notwendig, da die Software, die Facebook und Instagram zum Filtern von Hassnachrichten und Beleidigungen nutzt, nicht auf direkte Nachrichten zugreifen kann. Zur Vereinfachung des Vorgangs können Nutzer hierzu auf eine bereits von Instagram vorbereitete Liste möglicher Filter-Elemente zurückgreifen. Da die Bandbreite möglicher Beleidigungen aber vielfältig und auch das Empfinden, was als beleidigend gewertet wird, individuell ist, kann die Liste eigenständig bearbeitet und erweitert werden.

Darüber hinaus plant Instagram, die erneute Kontaktaufnahme bereits blockierter Personen mit neu angelegten Accounts zu erschweren. Um Betroffenen nicht dabei zu helfen, die Maßnahmen zu umgehen, äußerte sich die Plattform nicht dazu, wie genau dies umgesetzt wird.

[mk_ad]

Quelle: derStandard.at
Auch interessant:
Viele Menschen posten derzeit nach ihrer Corona-Impfung Bilder von ihren Impfpässen in den sozialen Medien. Einerseits um dieses Erlebnis mit ihren Kontakten zu teilen, teilweise aber auch um andere ebenfalls zur Impfung zu ermutigen. Aber hier ist Vorsicht geboten!


Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat und du die Bedeutung fundierter Informationen schätzt, werde Teil des exklusiven Mimikama Clubs! Unterstütze unsere Arbeit und hilf uns, Aufklärung zu fördern und Falschinformationen zu bekämpfen. Als Club-Mitglied erhältst du:

📬 Wöchentlichen Sonder-Newsletter: Erhalte exklusive Inhalte direkt in dein Postfach.
🎥 Exklusives Video* „Faktenchecker-Grundkurs“: Lerne von Andre Wolf, wie du Falschinformationen erkennst und bekämpfst.
📅 Frühzeitiger Zugriff auf tiefgehende Artikel und Faktenchecks: Sei immer einen Schritt voraus.
📄 Bonus-Artikel, nur für dich: Entdecke Inhalte, die du sonst nirgendwo findest.
📝 Teilnahme an Webinaren und Workshops: Sei live dabei oder sieh dir die Aufzeichnungen an.
✔️ Qualitativer Austausch: Diskutiere sicher in unserer Kommentarfunktion ohne Trolle und Bots.

Mach mit und werde Teil einer Community, die für Wahrheit und Klarheit steht. Gemeinsam können wir die Welt ein bisschen besser machen!

* In diesem besonderen Kurs vermittelt dir Andre Wolf, wie du Falschinformationen erkennst und effektiv bekämpfst. Nach Abschluss des Videos hast du die Möglichkeit, dich unserem Rechercheteam anzuschließen und aktiv an der Aufklärung mitzuwirken – eine Chance, die ausschließlich unseren Club-Mitgliedern vorbehalten ist!


Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)