Viel Geld bekommen, am Besten durch einen Lotteriegewinn? Das ist der Traum vieler Menschen! Und dieser Traum wird häufig ausgenutzt.

Bei einer Betrugsmasche werden Gewinne versprochen, allerdings sollen Betroffene zur Bezahlung des Geldboten eine gewisse Geldsumme z.B. in Form von iTunes-Gutscheinkarten bereithalten. Diese Zahlungen müssen dann im Vorfeld geschehen, wären ja durch den wesentlich höheren Gewinn am Ende wieder ausgeglichen.

Das Ganze nennt sich Vorschussbetrug, gibt es in vielen Varianten. Thomas Westermann von der Verbraucherzentrale NRW klärt im ZDF auf: Gewinnspiel-Betrug (Sendung vom 03. April 2018).

Virschussbetrug – oder auch Scam genannt – gibt es nicht erst seit gestern. Man muss dazu wissen: Die Personen, die einen Vorschussbetrug betreiben, wissen genau, was sie tun! Die Opfer wiederum begehen zudem meist den Fehler, dass sie aus falscher Scham verschweigen, wenn sie abgezockt wurden und das nicht zur Anzeige bringen.

Kein Ende in Sicht

Wer einmal gezahlt hat, wird weiter bedrängt. Die Kriminellen fordern solange Geldzahlungen, bis ihr Gegenüber erkennt, dass es dafür keine Gegenleistung gibt. Ab diesem Moment tauchen sie unter und sind nicht mehr für ihr Opfer erreichbar. Was bleibt ist verlorenes Geld. Erschwerend kommt hinzu, dass die Täter/innen über persönliche Informationen ihres Opfers verfügen. Sie können diese für Verbrechen unter fremdem Namen nützen.

Scamming grafisch erklärt

MIMIKAMA
Woran Sie Scamming erkennen können.

Was tun Sie im Schadensfall?

Sollten Sie an Scammer/innen geraten sein, brechen Sie umgehend jeden Kontakt mit den Täter/innen ab. Erstatten Sie Strafanzeige bei der Polizei und besprechen mit ihr das Vorgehen, das notwendig ist, damit Sie keinen weiteren Schaden erleiden. Überprüfen Sie in regelmäßigen Abständen – zum Beispiel mithilfe einer Suchmaschine – ob Ihre Daten im Internet veröffentlicht wurden. Ist das der Fall, schreiben Sie die Websitenbetreiber/innen an und ersuchen um Löschung der Einträge.

Das Scamming oder den Vorschussbetrug erkennen Sie daran, dass sich Unbekannte bei Ihnen melden, von Ihnen die Bekanntgabe persönlicher Daten fordern und unter Vorspiegelung falscher Tatsachen Geldüberweisungen ins Ausland verlangen.

Weiterführende Links:

via Watchlist Internet


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Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)