Doch in diesen digitalen Zeiten lauert auch Gefahr in Form von Phishing-Attacken und betrügerischen Absichten. Wie schützt man sich davor und was tun, wenn’s doch mal passiert?

Das Phänomen Bank-Phishing: Lass dich nicht angeln!

Der Köder des Betrügers

Die meisten von uns haben schon einmal eine dieser seltsamen E-Mails erhalten. Die Absender: meist große, allgemein bekannte Institutionen, die vorgeben, es gebe ein „Problem“ mit unserem Konto. Aber das ist nur der Anfang. Wer einmal draufklickt, kann schnell in die Falle tappen. Das Tückische: Oftmals sehen diese Phishing-Seiten täuschend echt aus.

  • Die Masche: E-Mails oder Nachrichten, die dazu auffordern, persönliche Daten einzugeben.
  • Das Ziel: Dein Geld und deine Daten.

Wie erkenne ich den Betrug?

  • Achte auf seltsame E-Mail-Adressen oder URLs.
  • Banken fordern dich NIE per Mail auf, persönliche Daten preiszugeben.
  • Schau nach Rechtschreibfehlern oder einer merkwürdigen Sprache.
  • Bei Unsicherheit: Ruf bei deiner Bank an!

Und wenn’s passiert ist? Jetzt zählt jede Minute!

Erstmal Panik? Nein, erstmal handeln!

Ja, es ist ein Alptraum. Aber jetzt heißt es, kühlen Kopf bewahren. Bei Verdacht eines Phishing-Angriffs:

  1. Online-Zugänge sofort sperren.
  2. Die Bank informieren.
  3. Strafanzeige bei der Polizei stellen.

Dein Geld ist weg – und jetzt?

Es mag so klingen, als wäre alles verloren. Aber halt! Das BGB ist auf deiner Seite. § 675u sagt klar: Bei unautorisierten Abbuchungen muss die Bank zahlen. Aber Vorsicht: Manche Unternehmen können zickig sein und die Erstattung verweigern. Da heißt es, dranbleiben!

Das Recht auf deiner Seite: Wie du dich wehrst

Nicht jeder Klick ist grobe Fahrlässigkeit

Jeder kann mal einen Fehler machen. Das bedeutet nicht automatisch, dass man grob fahrlässig gehandelt hat. Und genau hier liegt oft der Knackpunkt. Die Frage ist: Wie offensichtlich war die Betrugsmasche?

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Die Bank ist nicht immer unschuldig

„In einigen Fällen ist auch ein sogenanntes Organisationsverschulden der Bank denkbar“, sagt Sibylle Miller-Trach von der Verbraucherzentrale Bayern. Also, wenn die Sicherheitsvorkehrungen der Bank nicht up-to-date sind. Hier könnte ein Gang zum Anwalt lohnen.

Das Fazit: Sicherheit geht vor

Online-Banking ist ein Segen der modernen Technik. Aber es gibt immer jemanden, der versucht, daraus Kapital zu schlagen. Sei wachsam, handle schnell bei Verdacht und kenne deine Rechte. Denn wie sagt man so schön? „Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.“ Schütze deine Daten, schütze dein Geld und lass den Betrügern keine Chance! Und wenn du doch mal in die Falle tappst, dann kämpfe für dein Recht. Denn es ist DEIN Geld!

Quelle:

Verbraucherzentrale Bayern

Schon gelesen? Der beliebte Messenger WhatsApp hat für seine Nutzer eine unangenehme Überraschung parat. Wer sich 120 Tage lang nicht einloggt, dessen Account wird von der Plattform gelöscht. Was auf den ersten Blick beunruhigend klingt, muss nicht das Ende der digitalen Welt bedeuten. Schauen wir genauer hin. WhatsApp 120-Tage-Regel: Klicken oder Kicken?

Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)