Tipps für den Schutz Ihrer Online-Privatsphäre: Tracking

Schützen Sie Ihre Online-Privatsphäre mit wertvollen Tipps von Mimikama. Erfahren Sie, wie Sie Tracking effektiv verhindern und Ihre Daten sichern

→Wie schützt man seine Daten im digitalen Alltag? Antworten finden Sie im Leitfaden Datenschutz im Alltag.
Mimikama braucht Verstärkung – hilf uns, eine weitere Person ins Team zu holen

Möchten Sie Ihre Online-Privatsphäre effektiv schützen, sollten Sie verhindern, dass Ihre Online-Aktivitäten erfasst werden.

Um seine Online-Privatsphäre zu schützen, kann man beispielsweise das Tracking unterbinden. Auch wenn Sie Ihren Zugriff abgesichert haben, könnten Google, andere Internetunternehmen oder auch Ihr Internetanbieter Ihre Webnutzung verfolgen. Tatsächlich sind Internetanbieter in vielen Ländern gesetzlich dazu verpflichtet, um ihren Suchverlauf im Bedarfsfall an Strafverfolgungsbehörden weitergeben zu können.

Im Privatmodus surfen

Eine Möglichkeit: Nutzen Sie den Privatmodus Ihres Browsers, um Google oder andere Organisationen am Tracking Ihres Browserverlaufs zu hindern.

In Chrome öffnen Sie dazu ein neues Inkognito-Fenster, in Firefox ein neues privates Fenster. Wenn Sie einen PC gemeinsam mit anderen nutzen oder einen fremden PC als Gast verwenden, werden Ihre Anmeldedaten im privaten Modus nicht auf dem Computer gespeichert. (Den anderen Benutzern wird dann außerdem keine eigentlich auf Sie zugeschnittene Werbung angezeigt.)

Cookie-Tracking unterbinden

Es gibt auch Browser-Erweiterungen, die Cookie-Tracking unterbinden. Websites können dann keine störenden, auf Ihre Interessen abgestimmten Anzeigen mehr einblenden.

Installieren Sie aber nur Erweiterungen aus seriösen Quellen! Es kommt immer wieder vor, dass Hacker ihre Schadsoftware als Sicherheits-Apps oder Sicherheitserweiterungen tarnen.

Google-Alternativen nutzen

Auch wenn Sie alle diese Maßnahmen ergriffen haben, kann Ihr Suchverlauf trotzdem auf den Servern von Google liegen. Schließlich verdient Google unter anderem damit sein Geld, Suchverläufe auszuwerten und Benutzern personalisierte Werbung anzuzeigen. Wenn Sie das nicht möchten und strengere Datenschutzeinstellungen festlegen wollen, sollten Sie eine andere Suchmaschine verwenden.

Surfen über VPN

Dann kann allerdings immer noch Ihr Internetanbieter sehen, was Sie tun. Wollen Sie auch das unterbinden, raten wir wieder einmal zur Verwendung eines VPN.

  • Schützt ein VPN Ihre Kommunikation vor Hackern? Ja.
  • Verbirgt ein VPN Ihre Aktivitäten vor Ihrem Internetanbieter? Ja.

Dabei kommt in beiden Fällen dieselbe Methode zum Einsatz. Sämtliche Kommunikation wird verschlüsselt und Ihr Internetanbieter hat den Verschlüsselungsschlüssel nicht. Die Daten sind für ihn also unlesbar. Da das VPN außerdem Ihre IP-Adresse verbirgt, wird auch Cookie-Tracking und anderen Tracking-Methoden ein Riegel vorgeschoben. Niemand kann nachvollziehen, woher Ihr Datenverkehr stammt.

Unterbinden Sie das Tracking: Immer und überall ausloggen!

Nicht zuletzt sollten Sie niemals vergessen, sich aus Ihren Konten auszuloggen, wenn Sie sie gerade nicht verwenden. Es genügt nicht, die Registerkarte oder den Browser zu schließen. Facebook beispielsweise verfolgt die Aktivitäten seiner Benutzer auch dann, wenn es nicht im Browser geöffnet ist. Das Tracking Ihrer Aktivitäten hört erst auf, wenn Sie sich ausloggen.

Auch aus Bankkonten und Broker-Konten sollten Sie sich selbstverständlich immer ordnungsgemäß ausloggen.


Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum.
Verwendete Bilder, Screenshots und Medien dienen ausschließlich der sachlichen Auseinandersetzung im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG).
Teile dieses Beitrags können KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft worden sein.
(Mehr zur Arbeitsweise)