Seit Dezember 2017 fahndet die Polizei nach dem Erpresser, der mehrere Paketbomben in Berlin und Brandenburg verschickte.
Im April 2018 verschickte der Erpesser mehrere Emails an den Paketdienst DHL, die nun möglicherweise die Polizei auf eine neue Spur bringen. Dazu wird die Mithilfe der Inhaber öffentlicher WLAN-Netze benötigt.
f8:e0:79:af:57:eb
Diese Kombination von Zahlen und Nummern ist eine sogenannte MAC-Adresse (Media-Access-Control-Adresse). Es handelt sich dabei um eine eindeutige physikalische Adresse eines elektronischen Gerätes an einer Netzwerkschnittstelle. Anhand dieser Adresse ist jedes Gerät genau identifizierbar.
Die Polizei Brandenburg berichtet, dass es den Ermittlern gelang, die Kommunikation des mutmaßlichen Täters via E-Mail am 6. April 2018, 13. April 2018 und 14. April 2018 auf ein Endgerät der Marke Motorola mit der MAC-Adresse f8:e0:79:af:57:eb zurückzuführen. In allen Fällen nutzte die unbekannte Person zu unterschiedlichen Zeiten mehrere öffentliche WLAN-Netze in Berlin.
Auch private Haushalte können unwissentlich oder auch wissentlich offene Netzwerke betreiben. Der mutmaßliche Täter könnte auch diese für seine Kommunikation genutzt haben.
Das LKA hat folgende Fragen:
- Hat sich das Gerät mit der MAC-Adresse f8:e0:79:af:57:eb in Ihren Router eingeloggt?
- Wer kann sonstige Hinweise im Zusammenhang mit der MAC-Adresse f8:e0:79:af:57:eb geben?
Bitte übermitteln Sie diese Informationen gerne direkt an die Ermittler der SOKO Quer per E-Mail: soko.quer@polizei.brandenburg.de oder wenden Sie sich an jede andere Polizeidienststelle.
Wie kann ich das überprüfen?
- Webbrowser öffnen
- Konfiguration des Routers öffnen (Adresse und Passwort befinden sich auf der Geräterückseite, in der Bedienungsanleitung, oder Sie haben bei der Einrichtung des Routers ein eigenes Passwort vergeben)
- Zugangsdaten eingeben
- je nach Router im Menü unter System oder Einstellungen die Ereignisse im Logfile anzeigen lassen
- Falls die MAC-Adresse f8:e0:79:af:57:eb dort gelistet ist, wenden Sie sich per E-Mail an soko.quer@polizei.brandenburg.de. Bitte geben Sie in der E-Mail ihren Namen und eine Rückrufnummer an.
via Pressemeldung Polizei Brandenburg
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