Eine kürzlich durchgeführte Untersuchung gibt überraschende Einblicke in das, was hinter den Bildschirmen vor sich geht.
Hinter den Kulissen von Shitstorms
Shitstorms haben sich in den letzten Jahren zu einem rituellen Prozess in den sozialen Medien entwickelt. Am Anfang steht in der Regel eine Handlung oder Äußerung, die eine Gruppe von Menschen beleidigt oder verärgert. Dies löst eine Welle der Kritik aus, die oft mit Entschuldigungen und Schuldeingeständnissen der Betroffenen endet. Die Frage ist: Warum beteiligen sich Menschen daran?
Jenseits von Gerechtigkeit: Eine Frage des Vergnügens
Eine aktuelle Studie der Princeton University und der Flinders University legt nahe, dass die Antwort weniger mit sozialer Gerechtigkeit zu tun hat, als wir vielleicht denken. Im Titel der Studie „Doing Good or Feeling Good? Justice Concerns Predict Online Shaming Via Deservingness and Schadenfreude“, ist die entscheidende Motivation bereits angedeutet.
Die Forscher stellten die Hypothese auf, dass Online-Beschimpfungsverhalten sowohl vom Wunsch einer Person, Gutes zu tun (Gerechtigkeitsmotiv), als auch vom Bedürfnis nach persönlicher Befriedigung (hedonistisches Motiv) angetrieben wird. Letzteres wird oft in Form von Schadenfreude zum Ausdruck gebracht.
Schadenfreude im Mittelpunkt der Online-Beschimpfungen
Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die Sorge um soziale Gerechtigkeit nicht in direktem Zusammenhang mit Online-Beschimpfungen steht. Vielmehr deuten die Daten darauf hin, dass Schadenfreude als Form von Vergnügen eine zentrale Rolle spielt.
Maske der moralischen Überlegenheit
Insbesondere die sogenannten „Woke People“, die sich selbst als politisch korrekt darstellen, scheinen laut der Studie eine Vorliebe für öffentliche Beschämung zu haben. Sie nutzen sie als Mittel zur Demonstration ihrer vermeintlichen moralischen Überlegenheit und Tugendhaftigkeit. Öffentliche Beschämung wird hier zu einem Instrument, um die eigene Position in der Gesellschaft zu stärken.
Fazit: Eine dunkle Seite der Online-Kommunikation
Die Forschungsergebnisse zeichnen ein eher düsteres Bild von der menschlichen Natur. Sie zeigen, dass Online-Beleidigungen oft weniger mit dem Streben nach Gerechtigkeit zu tun haben als mit der Lust an Schadenfreude. Dies sollte uns allen zu denken geben. Wir sollten uns daran erinnern, dass soziale Medien nicht nur genutzt werden sollten, um zu kommunizieren, sondern auch, um zu reflektieren.
Die Grenzen zwischen öffentlich und privat verschwimmen immer mehr. Und aus diesem Grund sollte uns bewusst sein, was wir teilen, wie wir reagieren und welche Auswirkungen unsere Handlungen auf andere haben können.
Quelle:
“Doing Good or Feeling Good? Justice Concerns Predict Online Shaming Via Deservingness and Schadenfreude”
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