Der Smoothie-Schummel

Gesunde Ernährung beginnt mit informierten Entscheidungen. Mimikama zeigt, wie man Zuckerfallen in Smoothies vermeidet und echte Alternativen findet

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Smoothies – Gesundheit „to go“. Seit einigen Jahren werden sie gern als gesundes Frühstück oder vitalisierenden Drink zwischendurch gesehen.

Doch worauf sollte man, wenn man sich tatsächlich gesund ernähren möchte, bei Smoothies achten? Smoothies sollen die Verdauung verbessern, beim Abnehmen helfen, die Abwehrkräfte stärken. Einer Online-Umfrage der Stiftung Warentest zufolge trinkt jeder zweite Smoothie-Fan das flüssige Obst und Gemüse der Gesundheit zuliebe.

Doch die Fertiggetränke können mit frischem Gemüse und Obst nicht mithalten. Besonders industriell hergestellte Smoothies sind oft wahre Zuckerfallen.

„Es kann passieren, dass der Körper durch diese Masse an Zucker kurzfristig mehr Insulin ausschüttet, als benötigt wird“, sagt Diabetesberaterin Katrin Ahrens, im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“.

Fertiggetränke sättigen nicht lange

Wer sich fit und gesund halten möchte, sollte idealerweise täglich mindestens 400 Gramm frisches Gemüse und 250 Gramm Obst essen – das entspricht etwa fünf Portionen.

Zum Vergleich: Ein Frucht-Drink enthält mindestens zwei Portionen Obst pro Viertelliter und damit durchschnittlich 32 Gramm Zucker. Schon mit dem zweiten Glas ist der von der WHO empfohlene maximale Tageszufuhr von 50 Gramm überschritten. Weil die Früchte stark zerkleinert sind, ist der Zucker sofort verfügbar und lässt den Blutzuckerspiegel nach oben schießen.

Auch ein Gemüse-Smoothie enthält häufig zu viel Zucker und nur zehn Prozent Gemüse – ideal wären 60 Prozent – und macht daher nicht richtig satt.

Ein Blick auf die Inhaltsangaben lohnt sich immer.

Smoothies und Shakes besser selber zubereiten

Natürlich ist ein gelegentlicher Smoothie besser als gar kein Gemüse und Obst. Die Genussmittel sollten allerdings nur gelegentlich zwei Portionen Obst oder Gemüse ersetzen, rät der „Diabetes Ratgeber“.

Besser ist es, die Getränke selbst zuzubereiten und die Früchte nach Möglichkeit mit Schale zu pürieren. Kleie oder Leinsamen daruntermischen erhöht den Ballaststoffanteil, der Blutzucker steigt langsamer.

Ein Shake aus Beeren und Naturjoghurt, Skyr oder Buttermilch ist zum Shake eine gute Alternative: Das enthaltene Eiweiß bremst ebenfalls den Zuckeranstieg und macht satt.


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Quelle: Presseportal, Apotheken-Umschau
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