Weihnachtszeit ist leider auch Saison für Taschendiebe auf Weihnachtsmärkten.
Denn gerade im Gedrängel des Weihnachtsmarktes, wenn viele Besucher ihre Geldbeutel in den Außentaschen stecken haben, um schneller bezahlen zu können, haben Taschendiebe ein Leichtes, ihre Opfer um Bargeld zu erleichtern.
Beispielsweise ist eine 80-Jährige ist am Mittwochnachmittag in Kaiserslautern Opfer von Taschendieben geworden. Unbekannte stahlen aus der Handtasche der Frau mehrere hundert Euro, eine Bankkarte und Ausweisdokumente.
Kein Einzelfall
In der Adventszeit geht es in der Innenstadt, auf dem Weihnachtsmarkt und in Geschäften oft eng zu. Dicht an dicht drängen sich die Menschen. Eine Gelegenheit, die Taschendiebe gerne ausnutzen. Das kann auch im Linienbus oder in der Schlange an der Supermarktkasse sein.
Die Opfer merken im Gedränge nicht, wenn Kriminelle zugreifen. Sie öffnen unbemerkt den Reißverschluss der Handtasche oder ziehen das Smartphone aus der Gesäßtasche.
Sorgen Sie vor!
Verstauen Sie deshalb ihre Wertsachen am besten unter der Oberbekleidung, beispielsweise in einer Jackeninnentasche. Wenn Sie eine Handtasche dabeihaben, achten Sie darauf, dass sämtliche Knöpfe, Laschen und Reißverschlüsse verschlossen sind und tragen sie die Öffnungen Ihrer Körperseite zugewandt.
Leicht haben es Diebe natürlich mit Rucksäcken. Auf dem Rücken merken die Opfer nicht, wenn sich daran jemand zu schaffen macht. Warum tragen Sie den Rucksack im dichten Gedränge nicht einfach mal verkehrt herum, also vor Brust und Bauch? So haben Sie alles unter Kontrolle.
Was ist nach einem Diebstahl zu tun?
Wenn Sie Opfer von Taschendieben geworden sind, sperren Sie sofort alle Bank- und Kreditkarten. Das geht in wenigen Minuten über den Sperr-Notruf 116 116. Über den Sperr-Notruf lassen sich unter anderem auch SIM-Karten und Ausweise mit elektronischer Identitätsfunktion sperren. Informationen hierzu finden Sie unter www.sperr-notruf.de im Internet. Erstattet Sie unbedingt eine Anzeige bei der Polizei. Vielleicht haben diese Ihren Geldbeutel schon gefunden oder den Dieb geschnappt.
Quelle: PP/Polizeipräsidium Westpfalz
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