Video: Telekom erklärt den 5G-Verschwörungsmythos

Erfahre, wie Verschwörungsmythen um 5G entstehen und welche Auswirkungen sie haben. Experteninterview auf Mimikama bietet tiefere Einblicke in die Thematik

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Unter den aktuellen Verschwörungsmythen finden sich diverse Gerüchte rund um den neuen Mobilfunkstandard 5G ganz weit vorne.

Auch der Telekom ist das natürlich nicht entgangen: Unter vielen ihrer Artikel und Videos finden sich immer wieder teilweise sehr deutliche Anfeindungen, dass das Unternehmen mit dem 5G-Ausbau dem „Untergang der Menschheit“ Vorschub leiste oder an der Verbreitung, dem Auslösen oder dem Begünstigen des neuen Coronavirus schuld wäre.

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Doch woher kommen diese Verschwörungsmythen überhaupt? Wie entstehen sie, wie verbreiten sie sich, was ist die Intention dahinter, und warum glauben so viele Menschen daran?

Damit hat sich die Internet- und Extremismusforscherin Dr. Josephine B. Schmitt auseinandergesetzt. Sie weiß, dass solche Verschwörungstheorien, die sich häufig auch um Mobilfunk und 5G drehen, alles andere als harmlos sind. Und sie forscht unter anderem zu Inhalt, Verbreitung und Wirkung von Hate Speech und von extremistischer Propaganda im Internet.

Hier findet ihr das Interview mit der Expertin:

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So erklärt Dr. Schmitt beispielsweise auch, dass Menschen das Bedürfnis haben, sich komplexe Sachverhalte einfach erklären zu wollen. Gerade in Krisensituationen sind Menschen besonders empfänglich für einfache Erklärungen komplexer Sachverhalte – und Verschwörungsmythen liefern genau das.

Aber das ist doch harmlos – oder etwa nicht?

Leider nein, da viele Verschwörungsmythen dazu führen, dass Menschen, die beispielsweise an zerstörerische 5G-Strahlen glauben, in Aktion treten und anfangen, 5G-Maste anzuzünden.

Zudem dienen sie allzu oft als Einfallstor für extremistische Propaganda, die dann bestehende Vorurteile und Ressentiments stärken; ein trauriges Beispiel sind die Anschläge in Hanau im Februar 2020 – Der Täter glaubte u.a. an den Verschwörungsmythos einer geplanten „Umvolkung“.

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