Wusstest du, dass es keine Vögel gibt? Die sind alle nicht echt, sondern nur Roboter der Regierung mit Kameras und Mikros. Oder?

An die Geschichte mit den Vögeln habe ich schon lange nicht mehr gedacht. Doch am letzten Wochenende habe ich bei einem längeren Lauf-Event wieder ein paar nette Menschen kennengelernt. Es ist immer toll, neue Leute kennenzulernen und sich mit ihnen zu unterhalten. Ich mache das gerne.

Sicherlich kommen dann auch Themen wie der Beruf auf den Tisch. Das kennt jeder von uns. Ich tue mich meist schwer damit zu erklären, was ich genau mache. Doch am Ende landen wir immer dabei, dass es um die ganzen verrückten Geschichten bei Mimikama geht. Und so war es auch in diesem Fall.

Wir haben uns daraufhin über die vermeintlichen Facebook AGB unterhalten, denen alle immer widersprechen. Natürlich ging es auch um die Impfgeschichten, sowie um das Coronavirus. Aber eine Geschichte kam noch mal gesondert auf den Tisch. Und ich muss sagen, an die habe ich schon gar nicht mehr gedacht.

Wir mussten doch herzlich lachen, als einer aus der Gruppe meinte, er könne sich noch gut an die Geschichte mit den Vögeln erinnern. Die Vögel, die nicht existieren, und stattdessen Roboter mit Kameras und Mikros sind. Und ihnen werden regelmäßig die Batterien gewechselt. Die meisten aus der Gruppe kann diese Geschichte gar nicht und ich musste erst kurz innehalten, weil ich vor Schmunzeln gar nicht sprechen konnte.

Ja, die Geschichte mit den Vögeln und den Batterien

Seit August 2017 existiert dieser Mythos bereits. Und er gehört in die Kategorie der künstlich erzeugten Mythen, die zur Unterhaltung dienen. Im Grunde ist die Geschichte daher vom Charakter auch mit der Bielefeld-Verschwörung verwandt, die ebenfalls eine Art satirischer Spiegel auf alle möglichen Theorien. Die Behauptung hier lautet jedoch: Vögel gibt es nicht! Die Kernaussage:

John F. Kennedy wurde von der CIA ermordet, da er sich weigerte, Milliarden von Vögeln töten zu lassen, damit diese durch Drohnen ersetzt werden. Diese Drohnen wurden von Boeing-Ingenieuren in der Area 51 entwickelt, um die Menschheit unauffällig überwachen zu können!

Dies und noch viel mehr behauptet die Birds aren’t real-Verschwörung, wonach die CIA 12 Milliarden Vögel in den USA tötete, nachdem sich die Chefetage darüber ärgerte, immer Vogelschiss auf den Autos zu haben. So wurden zwischen 1959 und 1971 sämtliche Vögel ausgerottet und durch vogelähnliche Drohnen ersetzt, die der Überwachung dienen.

Lesen Sie auch >   Falsches ‘Simpsons’-Sharepic nach Attentatsversuch auf Trump aufgetaucht

Wie bereits gesagt, diese Geschichte ist konstruiert und soll zeigen, wie und warum Verschwörungsmythen funktionieren. Hinter der Story steckt der 21-jährige Peter McIndoe, der eigentlich aus Langeweile im Januar 2017 einen Publicity-Stunt während einer Demonstration drehte. Hier das Video dazu:

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Birds aren’t real ist also eher eine harmlose und witzige Geschichte, die sich nun auch einfach vor sich hin entwickelt. Das haben wir am letzten Wochenende dann auch bei unseren Gesprächen bemerkt. Dennoch ist sie in gewissem Sinne auch wichtig, denn sie zeigt uns, wie Verschwörungsmythen funktionieren.

Das könnte ebenso interessieren

WhatsApp: Nein, Aldi verschenkt nichts zu einem 60-jährigen Jubiläum! Auf WhatsApp verschenkt Aldi angeblich Gutscheine zum 60-jährigen Jubiläum. Weiterlesen …

Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)