PayPal Phishing „Neue Zahlungsdienstrichtlinie“

Achtung: Phishing-E-Mails im Namen von PayPal! Mimikama warnt vor Betrügern, die persönliche Daten stehlen wollen. Schütze deine Informationen jetzt

📖Wie erkennt man Phishing-Mails und gefälschte SMS? Antworten finden Sie im Leitfaden Phishing erkennen.

Vorsicht: Im Moment kursiert eine äußerst professionell gestaltete E-Mail im Namen von PayPal. Es handelt es ich um eine Phishing-Falle!

Die E-Mail sieht auf den ersten Blick seriös aus und wurde im Corporate Design von PayPal gestaltet. Die Betrüger sprechen den Empfänger sogar persönlich an und achten auf eine einwandfreie Rechtschreibung, um den Charakter eines glaubwürdigen Schreibens zu vermitteln.

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Sie geben vor, dass das Konto aufgrund einer neuen „Zahlungsdienstrichtlinie“ im eingeschränkten Modus befände. „Um eine endgültige Sperrung oder weitere Komplikationen zu vermeiden“ müsse der Kunde sich jetzt „authentifizieren“.

Wer jedoch auf den Button „jetzt authentifizieren“ klickt, wird nicht auf die Webseite von PayPal weitergeleitet, sondern landet auf einer Seite mit der Adresse „eunetinternet. eu … „. Gezeigt wird eine Eingabemaske und der Hinweis, dass das Konto derzeit eingeschränkt wäre.

Zuerst soll das Opfer die Zugangsdaten für sein PayPal-Konto eingeben. Das Passwort wird gleich zweimal abgefragt. Danach sind die persönlichen Daten wie Adresse und Telefonnummer an der Reihe und zu guter Letzt noch die Kreditkartendaten. All diese Daten sind für den Phishing-Betrüger äußerst viel wert.

Er kann damit nicht nur auf Kosten eines anderen einkaufen, sondern die Daten im Darknet weiterverkaufen oder anderweitig verwenden. Der kriminellen Kreativität ist keine Grenzen gesetzt.

Ich habe meine Daten eingegeben – was kann ich tun?

Ändere so schnell wie möglich dein Passwort! Wenn das nicht mehr geht, dann nimm Kontakt zum Amazon-Kundenservice auf.

Wenn du deine Bank- oder Kreditkartendaten eingegeben hast, behalte deine Kontoauszüge im Blick und kontaktiere am besten deine Bank oder das Kreditkarteninstitut und lasse dein Konto bzw. die Kreditkarte sperren.

Woran erkenne ich eine gefälschte E-Mail?

  • Du wirst meistens nicht persönlich angeschrieben. Betrüger verwenden Formulierungen wie „Sehr geehrter Kunde“ oder gar keine Anrede.
  • Der Vorwand ist unrealistisch und die E-Mail ist voll mit Grammatik- und Rechtschreibfehlern.
  • Der Absenderadresse ist nicht die Service-Adresse des genannten Unternehmens.
  • Der Link der Anmelde-Seite entspricht nicht dem Link der richtigen Seite.
  • Die Links zu Datenschutz, AGB, Impressum usw. funktionieren nicht.
  • Grundsätzlich gilt: Amazon fordert dich nicht per E-Mail auf, persönliche Daten preiszugeben.

Tipp: Folge keinem angebotenen Link, sondern rufe die Seite im Browser manuell auf. Frage Amazon direkt nach der E-Mail, um sie bestätigen zu lassen.

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Artikelbild: Shutterstock / Von BigTunaOnline


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