E-Mail-Adressen, die nicht mehr genutzt werden, werden oft neu vergeben.
Wenn diese E-Mail-Adressen noch bei Social-Media-Konten, Gaming-Accounts, Online-Shops oder anderen Zugangsdaten hinterlegt sind, können sich die neuen BesitzerInnen Zugang zu diesen Konten verschaffen. Kriminelle nutzen das zu Betrugs- und Erpressungszwecken aus.
Bei einigen E-Mail-Anbietern werden E-Mail-Adressen bei längerer Nichtbenutzung gelöscht und wieder frei zur Verfügung gestellt. Insbesondere Gratis-Webmail-Anbieter vergeben derart „verwaiste“ Mail-Adressen teilweise schon nach sechs Monaten an jeden beliebigen Neukunden.
Das nutzen Kriminelle aus. Nach der Neuregistrierung überprüfen sie, ob die Mail-Adressen bei verschiedensten Onlinekonten im Internet noch immer hinterlegt sind. Sollte das der Fall sein, haben sie so die Möglichkeit, die Passwörter zu den Onlinekonten zurück zu setzen. Dadurch erlangen die Täter vollen Zugriff auf den jeweiligen Account und können diesen zu Betrugs- oder Erpressungszwecken missbrauchen. Die echten InhaberInnen der Konten werden ausgesperrt. Vor allem Social-Media-Zugänge und Gaming-Accounts sind derzeit betroffen.
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Wie kann ich mich schützen?
- Überprüfen Sie, ob alte, nicht benützte E-Mail-Adressen in Ihren Sozialen Netzwerken oder anderen Onlinekonten hinterlegt sind und ändern Sie diese auf eine aktuelle Mail-Adresse.
- Löschen Sie die Zugänge zu Onlinekonten, die Sie nicht mehr benötigen. Dann müssen sie die Daten dort nicht immer auf dem Laufenden halten.
- Wenn man alte E-Mail-Adressen weiterverwenden will, reicht es aus, sich von Zeit zu Zeit einzuloggen und Mails zu schreiben. So werden die E-Mail-Adressen nicht gelöscht und neu vergeben.
Was tun, wenn ich keinen Zugriff mehr habe?
- Sollte die E-Mail-Adresse schon neu vergeben sein, gibt es keine Möglichkeit, dass Sie diese Mailadresse wiederbekommen können. Wenn sie noch nicht neu vergeben wurde, können Sie sich einfach neu registrieren.
- Haben sich Kriminelle bereits Zugang zu Ihren Onlinekonten verschafft und alle Zugangsdaten geändert, müssen Sie den jeweiligen Bertreiber der Seite kontaktieren und dort erklären, was passiert ist. Dabei kann es sehr aufwändig sein, den Betreiber zu überzeugen, dass das Ihr Konto ist. Unterstützung gibt es hierbei u.a. vom Internet Ombudsmann
Artikelbild: Shutterstock / Von Pavel Ignatov
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