Nahezu täglich machen Betrüger derzeit Beute über die bekannte „Hallo Mama“ WhatsApp-Masche und über betrügerische eBay-Kunden . Wegen der Vielfalt der kriminellen Maschen hat die Polizei einen ernst zu nehmenden Appel:

Werden Sie am Telefon oder Handy kontaktiert und es geht um Ihr Geld, Wertsachen oder Bankdaten – egal mit welchem Hintergrund und egal von wem – handelt es sich IMMER um einen Betrugsversuch. Legen Sie sofort auf, beenden Sie den Kontakt! Lassen Sie sich niemals auf Forderungen ein! Wenden Sie sich an eine Vertrauensperson oder die Polizei.

An alle Angehörigen, Freunde und Bekannte älterer Menschen: Sprechen Sie mit den Älteren über Betrugsmaschen und geben Sie unseren Tipp weiter! Stellen Sie nachdrücklich klar, dass es ausnahmslos immer um Betrug handelt, egal, wer anruft oder was er mitteilt.

Ein aktueller Betrug über WhatsApp

Eine 75-jährige Paderbornerin erhielt am Dienstag eine WhatsApp-Nachricht von einer unbekannten Nummer. In der Nachricht stand, dass sie von ihrer Tochter stammt und ihr Handy defekt sei. Dies sei ihre neue Nummer, die ihre Mutter einspeichern solle.

Im Verlauf des Chats bat die angebliche Tochter, zwei Überweisungen in Höhe von über 2.000 Euro zu tätigen, da sie noch keinen Zugriff auf ihr Onlinebanking habe. Es wurde um eine Echtzeitüberweisung gebeten. Die Seniorin ging zur Bank und überwies das Geld am Schalter. Später verlangte der Betrüger oder die Betrügerin weitere Überweisungen. Dazu kam es nicht mehr, da der Betrug aufflog.

Ein betrügerischer Käufer auf eBay

Ein Verkaufsangebot bei eBay-Kleinanzeigen wurde einem 26-jährigen Paderborner Studenten zu Verhängnis. Ein Kunde melde sich am Dienstagabend und man einigte sich über einen Kauf. Zur Bezahlung schickte der Käufer einen Link zu einer Bank, über den das Geld sofort überwiesen werden würde.

Der Verkäufer klickte auf den Link und musste auf einer Internetseite seine Bankdaten und die Daten seiner EC-Karte eingeben. Als er später im online-banking nachschaute, ob die Kaufsumme eingegangen sei, stellte er fest, dass stattdessen mehrere Abbuchungen erfolgt waren und über 3.000 Euro auf dem Konto fehlten. Teils waren die Buchungen auf ausländische Konten erfolgt.

Quelle: PP/Polizei Paderborn

Auch interessant:

Sie verkaufen über einen Online-Marktplatz willhaben, laendleanzeiger.at, shpock und Co? Nehmen Sie sich vor betrügerischen Käufer:innen in Acht.
Online-Marktplatz: Vorsicht, wenn Käufer:innen Links zu Kurierdiensten und Zahlungsplattformen schicken


Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat und du die Bedeutung fundierter Informationen schätzt, werde Teil des exklusiven Mimikama Clubs! Unterstütze unsere Arbeit und hilf uns, Aufklärung zu fördern und Falschinformationen zu bekämpfen. Als Club-Mitglied erhältst du:

📬 Wöchentlichen Sonder-Newsletter: Erhalte exklusive Inhalte direkt in dein Postfach.
🎥 Exklusives Video* „Faktenchecker-Grundkurs“: Lerne von Andre Wolf, wie du Falschinformationen erkennst und bekämpfst.
📅 Frühzeitiger Zugriff auf tiefgehende Artikel und Faktenchecks: Sei immer einen Schritt voraus.
📄 Bonus-Artikel, nur für dich: Entdecke Inhalte, die du sonst nirgendwo findest.
📝 Teilnahme an Webinaren und Workshops: Sei live dabei oder sieh dir die Aufzeichnungen an.
✔️ Qualitativer Austausch: Diskutiere sicher in unserer Kommentarfunktion ohne Trolle und Bots.

Mach mit und werde Teil einer Community, die für Wahrheit und Klarheit steht. Gemeinsam können wir die Welt ein bisschen besser machen!

* In diesem besonderen Kurs vermittelt dir Andre Wolf, wie du Falschinformationen erkennst und effektiv bekämpfst. Nach Abschluss des Videos hast du die Möglichkeit, dich unserem Rechercheteam anzuschließen und aktiv an der Aufklärung mitzuwirken – eine Chance, die ausschließlich unseren Club-Mitgliedern vorbehalten ist!


Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)