Man stelle sich eine Welt vor, in der eine einfache Ankündigung die Grundfesten eines sozialen Netzwerkgiganten erschüttert und ein Newcomer aufsteigt, um die Massen zu begeistern. Ja, wir sprechen über den plötzlichen Ruhm von Bluesky und die potenziellen Gebühren, die Elon Musk für Twitter in Betracht zieht.

Exodus in Echtzeit

Niemand hatte erwartet, dass Musks flüchtiger Kommentar eine Lawine auslösen würde. Innerhalb weniger Stunden nach der Aussage, dass Twitter kostenpflichtig werden könnte, strömten die Nutzer*innen in Scharen zu Bluesky – einem Netzwerk, das bis dato im Schatten stand.

Auch wir von Mimikama sind seit wenigen Tagen auf Bluesky: 

Explosives Wachstum von Bluesky, das nicht unbemerkt blieb

Am darauffolgenden Dienstag gab es einen unglaublichen Zuwachs von 53.585 neuen Bluesky-Accounts. Und das, obwohl man zurzeit nur mit Einladungscodes beitreten kann. Das ist enorm! Das Netzwerk war so überwältigt, dass es sich sogar gezwungen sah, die Neuanmeldungen vorübergehend zu stoppen. Nicht nur international, sondern auch in Deutschland und Österreich war die Welle zu spüren.

Andere Netzwerke? Nicht so sehr …

Andere Twitter-Alternativen wie Threads und Mastodon konnten nicht den gleichen Zustrom an Nutzern verzeichnen. Woran lag das? Vielleicht war es die Exklusivität oder das Versprechen eines botfreien Raums.

Musks Einfluss: Fluch oder Segen?

Während viele den Kopf schütteln und sich über Musks Entscheidung wundern, müssen wir uns fragen: War es ein kluger Schachzug oder ein Fehler? Bluesky dankt ihm auf jeden Fall.

Fazit: Das Auf und Ab der Social Media Landschaft

Eines ist sicher: In der Welt der sozialen Medien kann sich das Blatt innerhalb von Sekunden wenden. Während einige Netzwerke straucheln, gibt es immer einen David, der bereit ist, gegen Goliath zu kämpfen. Und in diesem Fall hat David – in Form von Bluesky – definitiv zugeschlagen. Es bleibt spannend, was die Zukunft für unsere digitale Kommunikation bereithält. Oje, X!

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