So mancher uns vertraute Protagonist beliebter Filme sollte ursprünglich anders besetzt werden. Doch wie würde der Film dann wirken?
Das sind Fragen, die sich Filmfans oft stellen: Wie würden die Filmrollen aussehen, wenn nicht Keanu Reeves, sondern Will Smith den Neo in Matrix gespielt hätte? Oder wenn Tom „Magnum“ Selleck als peitschenschwingender Indiana Jones die Leinwände erobert hätte?
Denn tatsächlich sollten eigentlich ganz andere Schauspieler viele große Filmrollen besetzen, wie beispielsweise Insider und TVOvermind berichten. Al Pacino sollte Han Solo in „Star Wars“ spielen, Nicolas Cage den Aragorn in „Herr der Ringe“ und Matthew „Ferris Bueller“ Broderick den ikonischen Meth-Koch Walter White in der Serie „Breaking Bad“.
Doch würden dann die Filme und Serien ganz anders aussehen? Wären sie dann schlechter oder vielleicht sogar besser?
Was sich bisher nur im eigenen Kopfkino abspielte, macht der YouTuber Shamook zur Realität: Mittels Deepfakes besetzt er große Filmrollen neu!
Mit der Deepfake-Technologie kann man Gesichter in Bildern und ganze Filme mit viel Rechenaufwand verändern. Will Smith lehnte die Rolle des Neo in „Matrix“ ab, um „Wild Wild West“ (ein ziemlicher Flop an der Kinokasse) zu drehen – doch hier können wir sehen, wie „Matrix“ mit ihm ausgesehen hätte:
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Sehr cool wirkt auch Tom Sellek als Indiana Jones. Er selbst wollte die Rolle eigentlich spielen, doch die Produktionsfirma der TV-Serie „Magnum“ ließ dies nicht zu. Fast schade, denn Hut und Peitsche stehen ihm ziemlich gut!
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Aber auch andere Tricksereien sind amüsant:
In der originalen Star Wars-Trilogie spielte Alec Guiness den Obi-Wan Kenobi, in Episode 1 – 3 wurde der junge Obi-Wan dann von Ewan McGregor verkörpert. Wie sieht es wohl aus, wenn McGregor damals schon alt genug gewesen wäre, den Jedi-Meister zu spielen?
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Der Engländer Shamook, der eigentlich Sam heißt, erklärte der Seite 1E9, dass er die ganzen Deepfake-Pornos, die seit Anbeginn der neuen Technologie vor drei Jahren entstanden, irgendwie gruselig, traurig und schräg findet. Viel interessanter ist es, parallele Filmrealitäten mittels Deepfakes zu erschaffen.
Da geben wir Shamook recht: Es ist auf jeden Fall unterhaltsamer, als den x-ten Promi in einem eher schlechten Deepfake-Porno zu sehen!
Artikelbild: Shamook
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