Kennst du noch den Blob? Dieses kleine fiese Glibberding, das Menschen frisst?
EIn Glück, er existiert nicht. Zumindest haben wir das immer geglaubt. Doch jetzt tauchte jüngst eine kleine Wabbelmasse auf, die blobartig über einen Teller hin und her huscht.
Müssen wir uns nun Gedanken um unser Leben, unsere Körper und den Fortbestand der Menschheit machen? Isst dieser Blob überhaupt Menschenfleisch oder hat er vielleicht Appetit auf etwas ganz anderes (KATZEN???)?
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Wir können an dieser Stelle beruhigen: Auch wenn das Video an sich kein Fake ist, so verschweigt es uns doch ein wichtiges Detail.
Kein Blob!
Es handelt sich hierbei weder um einen Blob, noch um ein anderes, unbekanntes Lebewesen. Es handelt sich bei dieser Masse um ein sogenanntes Ferrofluid. Ferrofluide reagieren auf magnetische Felder und haben keinen festen Zustand.
Wer sich intensiver und tiefergehend mit Ferrofluiden befassen will, darf gerne einen Blick in die folgenden Veröffentlichungen werfen:
- Christian Lang: Nanostab-Ferrofluide. Dissertation, Universität des Saarlands, Saarbrücken 2006 (Volltext)
- Sebastian Lissek: Die allgemeine Theorie magnetischer Flüssigkeiten. Dissertation, Universität Hannover 2001 (Volltext als PDF)
Für uns ist an dieser Stelle interessant, dass Ferrofluide mithilfe von Magnetfeldern tendenziell ausgerichtet werden können. Dabei kommen dann diese erstaunlichen Videos heraus (die übrigens NICHT die Hauptaufgabe dieser Fluide sind).
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Wie bereits angedeutet: Ferrofluide sind keine reinen Social Media Filmstars, sondern haben natürlich auch Anwendungsbereiche in Industrie, Militärtechnik, Messtechnik und Medizintechnik, siehe hierzu auch: Chemie.de: Ferrofluide.
Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum.
Verwendete Bilder, Screenshots und Medien dienen ausschließlich der sachlichen Auseinandersetzung im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG).
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