Kennst Du das auch? Oft scrollt man stundenlang durch Facebook oder Instagram, teilweise ohne zu merken, wie viel Zeit dabei verloren geht. Aber wie entscheidet die Künstliche Intelligenz (KI) eigentlich, welche Inhalte uns präsentiert werden und welche nicht? Lassen Sie uns einen Blick hinter die Kulissen werfen und diese Frage beleuchten.

Wie beeinflussen Algorithmen unseren Feed?

Die Funktionen und Algorithmen, die hinter unseren Facebook- und Instagram-Feeds stecken, sind bemerkenswert komplexe Systeme. Sie bedienen sich einer Reihe von Parametern und Präferenzen, um zu ermitteln, welche Inhalte am relevantesten und interessantesten für uns sind.

Das Fundament dieser Systeme basiert auf Entscheidungen, die wir als Nutzer getroffen haben. Beispielsweise sind unsere Interaktionen mit Beiträgen, wie das Teilen, ein Indikator dafür, welche Art von Inhalten wir schätzen. Daher nehmen die Algorithmen diese Aktivitäten zur Kenntnis und verwenden sie als einen Faktor bei der Vorhersage zukünftiger Inhalte, die uns präsentiert werden.

Aber es sind nicht nur unsere bisherigen Handlungen, die die KI bei der Entscheidungsfindung berücksichtigt. Sie nutzt auch Vorhersagen, basierend auf Verhaltensmustern der Nutzer und Feedback aus Umfragen, um unsere Interaktionen mit zukünftigen Inhalten zu prognostizieren.

Transparenz ist der Schlüssel

Um den Nutzern ein besseres Verständnis von diesen komplexen Prozessen zu ermöglichen, hat Meta begonnen, detailliertere Informationen zur Verfügung zu stellen. Dazu gehören 22 „Systemkarten“ (Our approach to explaining ranking) für Facebook und Instagram, die Informationen darüber liefern, wie ihre KI-Systeme Inhalte bewerten und Vorhersagen treffen.

Die Rolle der Signale

Jedes Verhalten, das wir auf Social-Media-Plattformen zeigen, wird als Signal angesehen. Ob es nun das Liken eines Beitrags, das Kommentieren oder das Teilen ist, jedes dieser Signale spielt eine entscheidende Rolle bei der Entscheidung, welche Inhalte uns gezeigt werden. Meta hat begonnen, diese Signale und Vorhersagemodelle (Our Approach to Facebook Feed Ranking| Transparency Center) offenzulegen, damit Nutzer ein tieferes Verständnis dafür bekommen, wie die Inhalte ausgewählt werden, die sie in ihren Feeds sehen.

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Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass diese Offenlegung nicht bedingungslos ist. Es gibt Grenzen, insbesondere wenn es darum geht, wie diese Signale genutzt werden, um schädliche Inhalte zu identifizieren und zu entfernen. Während Transparenz angestrebt wird, ist es genauso wichtig, sicherzustellen, dass diese Informationen nicht dazu benutzt werden, die Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen.

Kontrolle über unseren Feed

Meta ist sich bewusst, dass die Nutzer mehr Kontrolle über ihre Social-Media-Feeds wünschen. Daher wurden neue Funktionen eingeführt, die es den Nutzern ermöglichen, ihre Erlebnisse auf den Plattformen anzupassen.

Auf Instagram zum Beispiel testen sie eine neue Funktion, die es Nutzern ermöglicht, ihr Interesse an einem vorgeschlagenen Reel zu signalisieren, um mehr ähnliche Inhalte angezeigt zu bekommen. Auf Facebook gibt es die Funktion „Mehr anzeigen, weniger anzeigen“ (Why Am I Seeing This? We Have an Answer for You | Meta), die es ermöglicht, den Inhalt, den wir sehen, weiter anzupassen.

Zusammenarbeit mit Forschern

Um den Nutzen der Algorithmen weiter zu verbessern und den Austausch von Wissen zu fördern, bietet Meta der Forschungsgemeinschaft Zugang zu Tools und Daten. Sie haben eine Inhaltsbibliothek und eine API eingeführt, die Daten aus öffentlichen Beiträgen, Seiten, Gruppen und Veranstaltungen auf Facebook sowie aus öffentlichen Beiträgen und Daten von Ersteller- und Geschäftskonten auf Instagram umfassen.

Fazit

Es ist spannend zu sehen, wie Algorithmen und KI uns dabei helfen, unsere Erfahrungen auf Social-Media-Plattformen zu personalisieren. Dabei ist es wichtig, dass Unternehmen wie Meta sich bemühen, diese Prozesse transparenter zu gestalten und uns mehr Kontrolle über die Inhalte zu geben, die wir sehen. Es wird interessant sein zu beobachten, wie diese Technologien weiterentwickelt werden und welche Auswirkungen das auf unsere digitale Erfahrung haben wird.

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MIMIKAMA
Sharepic: Algorithmen und künstliche Intelligenz

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Quelle:

Meta

Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)