Stellen Sie sich vor, Sie sitzen gemütlich auf dem Sofa, die Controller in der Hand, bereit, in die virtuelle Welt einzutauchen. Doch anstatt sich zu entspannen, sind Sie nun ein potenzielles Ziel für Cyberkriminelle. Ja, Sie haben richtig gelesen. Ihre Lieblingsspiele sind nicht mehr nur ein Spiel – sie sind das neue Gold für Hacker.

Die Spieleindustrie hat sich zu einer Finanzmacht entwickelt. Doch mit viel Geld kommt auch viel Interesse – und nicht immer nur freundliches. Stephan Dykgers von Imperva macht deutlich: „Die Branche macht Milliardenumsätze“. Doch nicht nur das Geld lockt die Hacker, sondern auch die Flut an Nutzerdaten.

Der Wert von Ingame-Gegenständen

Haben Sie schon einmal ein virtuelles Schwert oder ein seltenes Haustier in einem Online-Spiel gekauft? Für viele mag das absurd klingen, aber solche digitalen Güter können heute Unsummen wert sein. Und wo echter Wert ist, sind auch Diebe nicht weit.

Laut Dykgers sind nicht nur Angriffe von außen ein Problem. Auch Insider, die Zugang zu geistigem Eigentum haben, können eine Bedrohung darstellen. Die jüngste Datenpanne bei Nvidia ist ein anschauliches Beispiel dafür, wie viel Schaden solche Vorfälle anrichten können.

E-Sport Gaming als attraktives Ziel

Stellen Sie sich vor, Sie schauen sich ein spannendes E-Sport-Match an und plötzlich wird das Spiel durch einen DDoS-Angriff unterbrochen. Frustrierend, nicht wahr? Für die Angreifer kann dies jedoch eine lukrative Möglichkeit sein, sich einen unfairen Vorteil zu verschaffen.

Und das kann jeder Hacker. Es ist erschreckend einfach geworden. Dienstleistungen wie „DDoS-for-hire“ sind in der Branche weit verbreitet. Es bedarf keiner hochspezialisierten Kenntnisse mehr, um Chaos in der virtuellen Welt zu verbreiten. Dykgers beschreibt es treffend: „Auf diese Weise kann der User leicht gewinnen“.

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Gaming: Was kannst du tun?

Während die Spielefirmen ihre Abwehrmaßnahmen verstärken, gibt es auch für die Spieler Möglichkeiten, sich besser zu schützen. Einfache Schritte wie die Wahl eines sicheren Passworts oder die Vermeidung der Verknüpfung von Spiele- und Social-Media-Konten können bereits einen großen Unterschied machen. Und man sollte sich Dykgers‘ Rat zu Herzen nehmen: „Seien Sie vorsichtig mit dem, was Sie während des Spielens sagen oder tippen“.

Fazit

Die Welt der Spiele hat sich verändert. Während sie weiterhin unzählige Stunden Spaß und Unterhaltung bietet, sollte man sich der neuen Risiken bewusst sein. Cyberkriminelle haben die Branche ins Visier genommen und die Bedrohungen sind realer denn je. Doch wer sich informiert und schützt, kann sich auch weiterhin sicher in der virtuellen Welt bewegen. Also: Controller in die Hand und Augen auf – in der Gaming-Welt ist mehr los, als man denkt!

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