Ein Fingerwisch nach dem anderen, ständig aktualisierte Feeds und eine nicht enden wollende Flut von Benachrichtigungen prägen das Leben vieler junger Menschen. Diese permanente Vernetzung durch Social Media verspricht soziale Bindungen und Unterhaltung, birgt aber auch Schattenseiten. Diese Schattenseiten reichen von subtilen Gefühlen der Unzulänglichkeit bis hin zu manifesten psychischen Störungen.

Wir tauchen tiefer in dieses Phänomen ein und stellen uns die Frage: Was passiert, wenn der virtuelle Raum nicht nur zur Flucht, sondern auch zur Quelle von Stress und Anspannung wird?

Der unaufhaltsame Drang, immer „on“ zu sein

Für viele Jugendliche ist die permanente Präsenz im digitalen Raum selbstverständlich. Der ständige Druck, Inhalte zu teilen, ständig erreichbar zu sein und dem scheinbar perfekten Leben von Freunden und Influencern zu folgen, kann eine große Belastung darstellen. – Stichwort „FOMO“, was für „Fear of Missing Out“ steht. Auf Deutsch bedeutet es so viel wie „Angst etwas zu verpassen“ und beschreibt das Gefühl, das viele Jugendliche auf Social Media Plattformen haben, wenn sie denken, dass sie etwas Interessantes oder Aufregendes verpassen könnten, das andere gerade erleben oder teilen. Dies kann zu Stress und Druck führen, online immer auf dem Laufenden zu sein, um nichts zu verpassen.

Vor allem in dieser entscheidenden Phase des Lebens, in der sich die Identität und die Wahrnehmung des eigenen Selbst herausbilden, können solche Plattformen sowohl verführerisch als auch zerstörerisch sein. Zwischen dem Wunsch, online anerkannt zu werden, und der Sehnsucht nach echten, authentischen Beziehungen entsteht ein Kampf.

Social Media: Die lückenlos perfekte Welt auf Instagram und Co.

Soziale Medien haben den Ruf, vor allem die schönen Seiten des Lebens zu zeigen. Doch hinter den gefilterten Bildern und aufbereiteten Geschichten verbirgt sich oft eine weniger glänzende Realität. Für Jugendliche, die noch dabei sind, ihr Selbstbild zu entwickeln, kann der ständige Vergleich mit dieser idealisierten Welt desillusionierend sein und das Gefühl vermitteln, dass das eigene Leben nicht ausreicht.

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Das Gewicht der Fake News

Im heutigen digitalen Zeitalter, in dem Informationen allgegenwärtig sind und jeder eine Stimme hat, ist es noch schwieriger geworden, zwischen Wahrheit und Fiktion zu unterscheiden. Fake News sind nicht nur irreführend, sie können auch schädlich sein. Sie können die Realitätswahrnehmung junger Menschen verzerren, Zweifel säen und sogar Ängste schüren, die das Vertrauen in etablierte Institutionen und Systeme untergraben.

Navigieren in der Informationsüberflut

Es gibt keine Patentlösung für den Umgang mit der Informationsflut. Einerseits kann es helfen, den eigenen Medienkonsum bewusst zu überdenken und gegebenenfalls zu reduzieren. Der Schlüssel liegt jedoch in der Medienkompetenz. Jugendliche müssen nicht nur zur kritischen Bewertung von Informationen, sondern auch zum Verständnis und zur Gestaltung ihrer eigenen Rolle und Präsenz in der Online-Welt befähigt werden.

Das umfangreiche Mimikama-Medienbildungsangebot

Wir gehen weit über den reinen Faktencheck hinaus. Wir bieten ein breit gefächertes Bildungsprogramm zur Aufklärung von Jugendlichen und Erwachsenen über die Fallen und Chancen der digitalen Welt. In Workshops, Seminaren und anderen Angeboten lernen Nutzer, sich sicher in der komplexen Internetlandschaft zu bewegen und dabei ihre mentale Gesundheit zu schützen.

Fazit

Die digitale Revolution ist zwar mit vielen Vorteilen und Chancen verbunden, hat aber auch neue Herausforderungen für das psychische Wohlbefinden insbesondere junger Menschen mit sich gebracht. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass sie die Fähigkeiten und das Wissen für eine verantwortungsvolle und gesunde Navigation in dieser digitalen Welt erwerben. Mimikama bietet in diesem Zusammenhang wertvolle Ressourcen und Unterstützung an.

Wir laden Sie ein, an unserer Mission teilzuhaben: Abonnieren Sie den Mimikama-Newsletter und erhalten Sie regelmäßig wertvolle Einblicke und Tipps für ein gesundes digitales Leben.

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