Stellen Sie sich vor, Sie kehren von einem wohlverdienten Urlaub am Strand zurück und müssen feststellen, dass Ihr Zuhause nicht mehr die Zuflucht ist, die es einmal war. Oftmals geschieht dies nicht wegen eines mangelnden Sicherheitssystems oder einer nachlässigen Nachbarschaftswache, sondern wegen etwas so Einfachem wie einem Urlaubsfoto in einem sozialen Netzwerk.

Die verräterische, digitale Spur aus dem Urlaub

Es ist ein alltäglicher Anblick: Bilder von Sand zwischen den Zehen, exotischen Gerichten auf dem Teller, Sonnenuntergängen am Strand – alles geteilt, um die magischen Momente des Lebens festzuhalten. Doch was für uns ein harmloser Schnappschuss ist, ist für Einbrecher ein leuchtendes Signal: „Dieses Haus ist jetzt leer!“

Ein Trend mit Folgen

In Bergen, im idyllischen Wasserberg, wurde diese harte Wahrheit für einen 58-jährigen Deutschen Realität, als er von einem besorgten Nachbarn von einem Einbruch in sein Haus erfuhr. Was folgte, war ein aufwühlender Kampf, verlorene Wertgegenstände und das vernichtende Gefühl des Verrats. Kein Einzelfall – die Polizei verzeichnet einen besorgniserregenden Anstieg von Einbrüchen, vor allem bei Häusern, deren Besitzer ihren Urlaub im Internet angekündigt haben.

Nicht zu vernachlässigende Schutzmaßnahmen

Auch wenn es verlockend ist, Erfolge und Erlebnisse mit anderen zu teilen, ist Vorsicht besser als Nachsicht. Die Polizei betont, wie wichtig es ist, keine offensichtlichen Hinweise auf unsere Abwesenheit zu geben, sei es durch überquellende Briefkästen, verdunkelte Fenster oder – ja, Sie haben es erraten – unsere geliebten Urlaubspostings auf Facebook und Co.

Einfache Maßnahmen wie die Verwendung von Zeitschaltuhren für die Beleuchtung, die Bitte an Nachbarn, auf uns aufzupassen, oder sogar das Posten unserer Erlebnisse nach unserer Rückkehr können einen Unterschied machen.

Lesen Sie auch >   EU-Kommission ermittelt gegen Musks X: Hohe Strafe möglich

Fazit: Ein Klick zu viel kann teuer werden

Unsere Geschichte ist eine schmerzhafte Erinnerung daran, dass, während wir nach Likes, Herzen und Kommentaren streben, unsere digitale Präsenz reale Konsequenzen haben kann. Es ist an der Zeit, dass wir die Kontrolle über unsere Online-Identität zurückgewinnen und verstehen, dass nicht jeder Like es wert ist, unsere Sicherheit zu riskieren.

Seien wir wachsam, denken wir zweimal nach, bevor wir klicken, und denken wir daran, dass es manchmal die kleinen Dinge – wie ein einfaches Urlaubsfoto – sind, die die größten Auswirkungen auf unser Leben haben können.

Bleiben Sie informiert und schützen Sie sich vor solchen Fallstricken! Melden Sie sich für den Mimikama-Newsletter an und profitieren Sie von unserem umfangreichen Medienbildungsangebot. Es ist ein Klick, der sich lohnt!

Quelle: Presseportal


Das könnte auch interessieren:
SMS von der Post: Betrugsmasche mit unzustellbarem Paket
„Ihre Daten sind veraltet“: Betrugswelle nimmt Kunden der Deutschen Bank ins Visier
Billigmode aus dem Netz: Wenn die Rücksendung teurer ist als das vermeintliche Schnäppchen

Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)