Das Vorgehen: Die Kriminellen verschicken Messenger-Nachrichten über unbekannte Nummern und geben sich als nahe Verwandte aus. Sie behaupten, eine neue Mobilnummer zu haben, da die SIM-Karte oder das Mobiltelefon kaputtgegangen seien. Sie fordern dabei auch manchmal direkt dazu auf, die alte Nummer zu löschen.
Passend zum Thema:
Neue Betrugsmasche: Zuerst SMS, danach WhatsApp [Weiterlesen…]
Da wegen des Wegfalls der alten Nummer das Online-Banking gesperrt sei, täuschen die Betrüger eine Notlage vor und bitten darum, dass die Angeschriebenen eine dringende Rechnung, oft mit von mehreren Tausend Euro, auf ein Bankkonto für sie überweisen. Viele der angeschriebenen Personen hinterfragen diese Geschichten nicht und verlieren durch ihre vermeintlich hilfsbereite Banküberweisung viel Geld.
So schützen Sie sich und können die Identität möglicher Betrüger folgendermaßen verifizieren:
Wenn einer Ihrer Kontakte eine ungewöhnliche Anfrage schickt…
- Bitten Sie um eine Sprachnachricht.
- Oder rufen Sie die Person an, um ihre Identität zu überprüfen.
Nur so können Sie sicher sein, dass keine fremde Person Ihren Account missbräuchlich verwendet.
Beachten Sie außerdem:
- Reagieren Sie nicht auf diese Nachrichten! Kontaktieren Sie die Person, die hier vorgetäuscht wird, auf alternativem Wege und lassen Sie sich nicht durch den falschen Chat-Partner davon abbringen.
- Nutzen Sie einen anderen Messenger, Mailverkehr oder die Ihnen bekannten Rufnummern, um eine parallele Kommunikation zu starten.
- Überweisen Sie auf keinen Fall Geld von Ihrem Bankkonto auf Ihnen unbekannte Bankkonten. Das Geld wird im schlimmsten Fall bereits nach kurzer Zeit nicht zurückzuholen sein.
- Sollten Sie auf diese Masche hereingefallen sein, informieren Sie zunächst Ihre Bank. Ggf. kann die Überweisung noch gestoppt werden. Bereits wenige Stunden könnten jedoch zu lang sein.
- Erstatten Sie Anzeige bei Ihrer örtlichen Polizei. Erstellen Sie Screenshots des Chatverlaufes, Kontaktes und von der Überweisung (mit eindeutig erkennbarem Empfängerkonto) und bringen Sie diese Daten mit zur Anzeigenerstattung.
Quelle
Polizei-Beratung
Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat und du die Bedeutung fundierter Informationen schätzt, werde Teil des exklusiven Mimikama Clubs! Unterstütze unsere Arbeit und hilf uns, Aufklärung zu fördern und Falschinformationen zu bekämpfen. Als Club-Mitglied erhältst du:
📬 Wöchentlichen Sonder-Newsletter: Erhalte exklusive Inhalte direkt in dein Postfach.
🎥 Exklusives Video* „Faktenchecker-Grundkurs“: Lerne von Andre Wolf, wie du Falschinformationen erkennst und bekämpfst.
📅 Frühzeitiger Zugriff auf tiefgehende Artikel und Faktenchecks: Sei immer einen Schritt voraus.
📄 Bonus-Artikel, nur für dich: Entdecke Inhalte, die du sonst nirgendwo findest.
📝 Teilnahme an Webinaren und Workshops: Sei live dabei oder sieh dir die Aufzeichnungen an.
✔️ Qualitativer Austausch: Diskutiere sicher in unserer Kommentarfunktion ohne Trolle und Bots.
Mach mit und werde Teil einer Community, die für Wahrheit und Klarheit steht. Gemeinsam können wir die Welt ein bisschen besser machen!
* In diesem besonderen Kurs vermittelt dir Andre Wolf, wie du Falschinformationen erkennst und effektiv bekämpfst. Nach Abschluss des Videos hast du die Möglichkeit, dich unserem Rechercheteam anzuschließen und aktiv an der Aufklärung mitzuwirken – eine Chance, die ausschließlich unseren Club-Mitgliedern vorbehalten ist!
Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)

