Es war ein Screenshot, der das Internet im Sturm eroberte. Angeblich aus einer seriösen Quelle – dem Norddeutschen Rundfunk. Aber ist alles, was glänzt, wirklich Gold? Tauchen wir ein in die Geschichte eines gefälschten Berichts und die dunkle Seite der Desinformation.

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Screenshot des NDR-Fake-Berichtes

Ein angeblicher Anschlag: Schnelle Enthüllung

Die Stadt Köln, eine berühmte Metropole, die plötzlich ins Rampenlicht rückte wegen eines angeblichen Anschlags. Ein Screenshot des NDR sollte Beweis genug sein. Doch die Wahrheit? Ein groß angelegter Schwindel. Sowohl die Stadt als auch das Polizeipräsidium bestätigen: Dieser Vorfall ist nicht real. Es ist ein Produkt der Falschinformation.

Fehlerhafte Geschichten: Die Indizien sprechen Bände

Das Ordnungsamt in Köln von einem Mann geleitet? Falsch. Eine weibliche Leitung und nicht einmal zuständig für Versammlungsanmeldungen. Das sind nur einige der offensichtlichen Fehler, die die Fälschung entlarven.

Ein wiederkehrendes Muster: Fake News mit einer Agenda

Dies ist nicht das erste Mal, dass gefälschte Screenshots ihren Weg ins Netz finden. Wiederholt werden diese Fakes mit Bezügen zur Ukraine ins Spiel gebracht. Doch warum? Es scheint, als ob bestimmte Gruppen versuchen, gezielt Stimmung gegen Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine zu machen.

Fazit: Die Wahrheit bleibt unerschütterlich

In einer Zeit, in der Fake News und Desinformation im Internet allgegenwärtig sind, ist es wichtiger denn je, kritisch zu bleiben und Informationen gründlich zu überprüfen. Der Fall des gefälschten NDR-Berichts ist ein warnendes Beispiel dafür, wie leicht es ist, Falschinformationen zu verbreiten und wie wichtig es ist, immer wachsam zu sein. Denn in einer Welt voller Rauschen ist die Wahrheit das einzige Signal.

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Quelle:

DPA

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