In der vergangenen Woche kam es im Stadt- und Landkreis zu vermehrten Schockanrufen. Zu einem Schaden kam es glücklicherweise nicht.

Die meist älteren Menschen hielten von den Betrügern einen Schockanruf. In der Regel wurde ihnen mitgeteilt, dass der Sohn oder die Tochter in einen Unfall verwickelt waren. Um eine Gefängnisstrafe abzuwenden, forderten sie von den Senioren meist eine hohe Geldsumme.

Immer wieder nutzen Telefonbetrüger derartige „Schockanrufe“ um, vor allem von lebensälteren Menschen, Geld zu ergaunern. Hierbei nutzen sie die Schocksituation und üben verbalen Druck auf die Angerufenen aus, um zu verhindern, dass der Betrug erkannt wird. Die Betrüger versuchen außerdem die Angerufenen dazu zu bewegen, am Telefon zu bleiben und auf keinen Fall aufzulegen. So wollen sie verhindern, dass die Polizei oder vielleicht ein Verwandter angerufen wird. Junge Menschen durchschauen diesen Trick vielleicht, aber lebensälteren Menschen fällt es häufig schwer, diese Masche zu durchschauen.

Wir bitten daher Angehörige, Bekannte und Nachbarn von Senioren, diese über derartige Sachverhalte zu informieren und zu sensibilisieren!

Die Kombination aus Schock, Drohung und Mitleid soll die Opfer dazu bringen, die Geschichte nicht zu hinterfragen.

Die Polizei rät:

  • Seien Sie misstrauisch, wenn Sie jemand telefonisch um Geld bittet.
  • Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald Ihr Gesprächspartner, oft ein angeblicher Enkel oder Verwandter, Geld von Ihnen fordert! Auch wenn man Ihnen sagt, dass sie nicht auflegen sollen!
  • Vergewissern Sie sich, ob der Anrufer wirklich ein Verwandter ist: Legen Sie auf und rufen Sie ihn unter der Ihnen bekannten Telefonnummer zurück!
  • Übergeben Sie niemals Geld an Ihnen unbekannte Personen.
  • Wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt, informieren Sie sofort die Polizei über die Notrufnummer 110 und, wenn möglich, Verwandte.
  • Wenden Sie sich auf jeden Fall an die Polizei, wenn Sie Opfer eines Betruges geworden sind und erstatten Sie eine Anzeige.

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Quelle: Polizeipräsidium Karlsruhe
Artikelbild: Ruslan Huzau / Shutterstock


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