Phishing-Angriffe sind eine ständige Bedrohung. Ein besonders hinterhältiges Beispiel ist derzeit im Umlauf: Eine E-Mail im Namen der Santander Bank, die Kunden über ein angeblich abgelaufenes Santander Sign informiert. Diese geschickt getarnte und scheinbar legitime Nachricht ist jedoch ein Trick von Betrügern.

Erneuerung des Santander-Signs

Die E-Mail verweist auf einen Link, über den angeblich das Santander-Sign erneuert werden kann. Doch Vorsicht: Der Link führt nicht zur echten Santander-Website, sondern zu einer gefälschten Version, die den Betrügern dient.

Screenshot der fraglichen Mail
Screenshot der fraglichen Mail

Kunden, die in gutem Glauben ihre persönlichen und finanziellen Daten auf dieser Seite eingeben, laufen Gefahr, Opfer von Identitätsdiebstahl und finanziellen Verlusten zu werden.

Wie erkenne ich eine gefälschte E-Mail?

Es kann schwierig sein, Phishing-Versuche zu erkennen, da die Betrüger immer raffinierter werden. Es gibt jedoch einige Anzeichen, die auf eine gefälschte E-Mail hindeuten:

  • Ungewöhnliche Absenderadresse: Überprüfen Sie die Absenderadresse. Weicht sie von der offiziellen Domain der Santander Bank ab, ist Misstrauen angebracht.
  • Dringlichkeit und Panikmache: Phishing-Mails nutzen häufig die Taktik der Dringlichkeit oder Panikmache, um den Empfänger zu schnellem Handeln zu bewegen.
  • Grammatik- und Rechtschreibfehler: Professionelle Organisationen wie Banken legen großen Wert auf eine korrekte Sprache. Auffällige Fehler sind ein Warnzeichen.
  • Links zur Datenüberprüfung: Banken fordern in der Regel nicht per E-Mail zur Eingabe sensibler Daten auf. Überprüfen Sie Links, indem Sie den Mauszeiger darüber bewegen, ohne zu klicken.

Was tun, wenn Sie ein solches E-Mail erhalten?

Wenn Sie eine solche E-Mail erhalten, ist es wichtig, Ruhe zu bewahren und die folgenden Schritte zu befolgen:

  • Öffnen Sie keine Links oder Anhänge: Diese könnten Schadsoftware auf Ihrem Gerät installieren.
  • Wenden Sie sich direkt an die Bank: Verwenden Sie die offiziellen Kontaktdaten, um die Echtheit der E-Mail zu überprüfen.
  • Benachrichtigen Sie die zuständigen Behörden: Melden Sie den Phishing-Versuch, um anderen potenziellen Opfern zu helfen.
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Schutzmaßnahmen gegen Phishing

Um sich vor Phishing und anderen Betrugsversuchen zu schützen, sollten Sie

  • Ihre Software regelmäßig aktualisieren: Dadurch werden Sicherheitslücken geschlossen.
  • Starke, einzigartige Passwörter verwenden: Verwenden Sie Passwortmanager für zusätzliche Sicherheit.
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung einrichten: Diese zusätzliche Sicherheitsebene kann vor unbefugtem Zugriff schützen.

Fragen und Antworten:

Frage 1: Wie kann ich sicher sein, dass eine E-Mail wirklich von meiner Bank kommt?
Antwort 1: Prüfen Sie die Absenderadresse genau, achten Sie auf die Sprache der E-Mail und zögern Sie nicht, Ihre Bank direkt über die offiziellen Kanäle zu kontaktieren, um die Authentizität der E-Mail zu überprüfen.

Frage 2: Was soll ich tun, wenn ich auf einen Phishing-Link geklickt habe?
Antwort 2: Ändern Sie sofort alle betroffenen Passwörter, führen Sie einen Virenscan auf Ihrem Gerät durch und informieren Sie Ihre Bank sowie die zuständigen Behörden.

Frage 3: Wie kann ich mich generell besser gegen Phishing schützen?
Antwort 3: Verwenden Sie starke, einmalige Passwörter, aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung und halten Sie sich über aktuelle Betrugsmethoden auf dem Laufenden.

Fazit

Es ist wichtig, sich über die neuesten Betrugsmethoden auf dem Laufenden zu halten und dieses Wissen mit Familie und Freunden zu teilen. Aufklärung und Sensibilisierung sind wirksame Instrumente im Kampf gegen Online-Betrug.

Denken Sie daran: Ihre persönlichen und finanziellen Daten sind wertvoll – schützen Sie sie entsprechend.

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Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)