Viele Instagram-User erhalten Direct-Messages, die vermeintlich von der Plattform selbst stammen und auf einen Copyright-Verstoß hinweisen.

Diese Direct-Messages sind in der Regel Bestandteil einer Masche von Betrügern, um sich den angeschriebenen Account zu eigen zu machen.

Wann muss ich hellhörig werden?

Wer eine solche Direct-Message erhält, wird meist dazu aufgefordert, einem Link zu folgen, sich dort mit seinen Instagram-Zugangsdaten einzuloggen und zu der angeblichen Copyright-Verletzung Stellung zu beziehen. Instagram selbst würde eine solche Mahnung in der Regel nicht per Direktnachricht tätigen, sondern auf offiziellerem Weg. Wenn es sich nicht um einen offiziellen Instagram-Account handelt oder der angegebene Link nicht zu Instagram.com führt, sollte man ohnehin aufmerksam werden – auch wenn die Landingpages oft sehr gut nachgebaut wurden. Ein weiterer Hinweis auf einen Betrugsversuch ist die Formulierung der Nachricht: Wirkt diese wie automatisch übersetzt, hat sie meist keinen seriösen Hintergrund.

Bis zu 15.000 € monatlich für gestohlene Accounts

Folgt man dem Link in der Direct-Message und gibt dort seine Zugangsdaten ein, sind diese im Besitz der Betrüger und der Account kann von diesen übernommen werden. Diese Konten können laut Information von t-online, die aus einem Gespräch mit einem solchen Betrüger stammen, im Darknet verkauft werden. Die Preise hierfür richten sich dabei nach Aktivität des Kanals, Followerzahl, Verifizierung und anderen Faktoren. Besonders attraktiv hierfür seien Profile mit einem blauen Haken, aber auch andere aktive Konten, seien beliebte Ziele für Cyberkriminelle. Mithilfe dieser Masche sei es möglich, täglich mindestens drei bis vier Konten zu übernehmen und durch den anschließenden Verkauf monatlich rund 4.000 € bis 5.000 € zu verdienen. Bei größeren Accounts seien gar Summen bis zu 15.000 € monatlich realistisch.

Wie kann ich mich schützen?

Sobald man in einer Direct-Message zum Anklicken eines Links oder zur Preisgabe der eigenen Zugangsdaten aufgefordert wird, sollte dies ein Warnhinweis sein. Grundsätzlich ist es sinnvoll, seine Online-Konten mit der Zwei-Faktor-Authentifizierung abzusichern, wo es möglich ist.

Quelle: t-online.de
Bild von Gerd Altmann auf Pixabay
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