Wollten Sie schon immer einmal mit Abraham Lincoln plaudern oder die Wellen mit einem Surfer-Dude teilen? Das klingt nach einem Science-Fiction-Film, könnte aber dank der neuesten Entwicklungen in der Welt der künstlichen Intelligenz schon bald Realität werden. Meta, die Muttergesellschaft von Facebook, Instagram und WhatsApp, hat kürzlich ihre ehrgeizigen Pläne bekannt gegeben, KI-Chatbots namens „Personas“ in ihre Anwendungen zu integrieren. Aber was genau bedeutet das und welche Auswirkungen könnte das auf die Zukunft der sozialen Medien und unsere Interaktion mit ihnen haben? Werfen wir einen Blick hinter die Kulissen.

Meta und die Ambitionen der künstlichen Intelligenz

Mark Zuckerberg, Gründer und CEO von Meta, hat kürzlich seine Vision einer KI-gesteuerten Zukunft für sein Unternehmen geteilt. Er hat die Absicht, künstliche Intelligenz in alle seine Produkte zu integrieren, und seine Pläne nehmen bereits konkrete Formen an.

Die sogenannten „Personas“ sind im Grunde KI-Chatbots, die Persönlichkeiten darstellen. Stellen Sie sich einen Surfer vor, der Urlaubstipps gibt und leidenschaftlich über die perfekte Welle und das Leben am Strand spricht. Oder vielleicht ziehen Sie es vor, ein tiefgründiges Gespräch mit Abraham Lincoln zu führen, in dem immer wieder auf die reiche Geschichte Amerikas verwiesen wird. Unklar ist, ob diese Chatbots nur Akzent und Sprache ihrer Persönlichkeiten nachahmen oder auch den Inhalt ihrer Dialoge wiedergeben können.

Einzug der KI-Personas in soziale Medien

Diese „Personas“ könnten in Instagram, Facebook und sogar WhatsApp integriert werden. Laut Financial Times wird erwartet, dass diese Integration die Nutzung der Apps erhöhen und der derzeit stagnierenden App „Threads“ neuen Schwung verleihen wird.

Meta ist nicht das einzige Unternehmen, das in die Welt der KI-Chatbots einsteigt. Snapchat hat bereits einen KI-Chatbot eingeführt. Dabei handelt es sich um einen Alien-ähnlichen Charakter, der sich an die Wünsche des Nutzers anpassen lässt. Für „My AI“ verwendet Snapchat das GPT 3.5-Modell von OpenAI. Aber Meta hat möglicherweise noch mehr zu bieten. Es könnte sich auf sein eigenes Sprachmodell „Llama 2“ stützen, das eine solide Integration ermöglicht und Meta noch weiter in den Mittelpunkt der aktuellen Entwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz rücken würde.

Vorteil gegenüber TikTok und anderen Konkurrenten

Der große Vorteil dieser Chatbots liegt in ihrer Fähigkeit, den Nutzern eine tiefere und persönlichere Interaktion mit den Anwendungen zu ermöglichen. Sie könnten auch ein entscheidender Faktor sein, der Meta einen Vorteil gegenüber seinem Hauptkonkurrenten TikTok verschafft. TikTok hat übrigens bisher noch keine konkreten Pläne bekannt gegeben, KI in seine Apps zu integrieren.

Über den Text hinaus: KI für alle Bereiche

Textbasierte Chatbots sind nur ein Aspekt der KI-Ambitionen von Meta. Zuckerberg erwähnte auch andere Möglichkeiten für die Integration von KI in Metas Produkte. Beispielsweise könnten Funktionen zur Bildbearbeitung und -generierung für Instagram eingeführt werden.

Meta hat eine Reihe von Modellen für künstliche Intelligenz im Angebot, die eine Vielzahl von Anwendungen ermöglichen. „AudioCraft“ zum Beispiel besteht aus drei Modellen, die Audioclips erstellen können. Diese könnten „Reels“ und anderen Videos unterlegt werden. „CM3Leon“ (ausgesprochen „Chameleon“) kann Bilder erstellen und sogar automatisch Bildunterschriften generieren.

Fazit

Die Einführung von „Personas“ in die Anwendungen von Meta stellt einen aufregenden neuen Schritt in der Entwicklung der künstlichen Intelligenz dar. Diese Chatbots könnten die Art und Weise, wie wir soziale Medien nutzen, grundlegend verändern, indem sie die Interaktion mit historischen Persönlichkeiten wie Abraham Lincoln oder einem lässigen Surfer-Dude ermöglichen. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese KI-Entwicklungen auf das Nutzererlebnis auswirken werden. Und wie die Konkurrenten von Meta darauf reagieren werden. Auf jeden Fall ist es spannend, die rasanten Entwicklungen in der Welt der künstlichen Intelligenz mitzuerleben.

Quelle:

Facebook

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