Beitrag zu den Bauernprotesten stammt nicht von Donald Trump

Faktencheck: Der angebliche Beitrag von Donald Trump zu den Bauernprotesten in Deutschland ist falsch. Mimikama klärt auf über Falschmeldungen im Netz

Die Behauptung

Ein Beitrag zu den Bauernprotesten in Deutschland wird fälschlicherweise dem ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump zugeschrieben.

Faktencheck: Falsch

Der zirkulierende Beitrag stammt nicht von Donald Trumps echtem Account. Der Screenshot zeigt einen Post von einem „unaffiliated Account“, der keine echten Aussagen von Trump wiedergibt.

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Im Internet ist es leicht, die Identität anderer vorzutäuschen und so falsche Eindrücke zu erwecken. So entstand kürzlich der Eindruck, der ehemalige US-Präsident Donald Trump habe sich zu den Bauernprotesten in Deutschland geäußert. Doch dieser Eindruck täuscht.

Gerüchte/Behauptungen zu Donald Trumps Beitrag

In sozialen Netzwerken kursiert ein Facebook-Post, in dem behauptet wird, Trump habe sich zu den Bauernprotesten in Deutschland geäußert. Der Post enthält einen Screenshot eines angeblichen Beitrags von ihm auf der Plattform X, auf dem sein Konterfei zu sehen ist.

Screenshot auf X
Screenshot auf X

Bewertung

Die Behauptung ist falsch. Der Beitrag stammt nicht von Trumps echtem Account.

Die Fakten

Der Screenshot zeigt einen Post, der nicht von Trump selbst stammt. Der Account, von dem der Post angeblich stammt, heißt „Donald J. Trump News“. In der Beschreibung dieses Accounts wird klargestellt, dass er nicht mit Trump persönlich in Verbindung steht („No Affiliation“). Wäre Trumps echter Account involviert gewesen, hätte dies vermutlich mediale Aufmerksamkeit erregt. Es gibt jedoch keine Berichte über Kommentare von Trump zu den Bauernprotesten in Deutschland. Trumps echter Account auf der Plattform X ist „realDonaldTrump“ und weder dort noch auf seinem Account auf Truth Social finden sich Kommentare zu diesem Thema.

Fazit

Die Verbreitung solcher Falschinformationen ist ein typisches Beispiel dafür, wie leicht Inhalte im Internet manipuliert und falsch zugeordnet werden können. Gerade bei polarisierenden Persönlichkeiten wie Donald Trump kann dies zu Missverständnissen und Irreführungen führen.

Mimikama-Tipp

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Quelle: dpa-factchecking

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