Dieses vermeintliche Angebot über eine 850.000 Euro EU-Förderung ist nichts weiter als ein Betrug, warnt unser Kooperationspartner Watchlist Internet.

Fake E-Mail zur angeblichen EU-Förderung?

Die gefälschte E-Mail gibt vor, dass Sie ausgewählt wurden, um einen großzügigen Zuschuss von 850.000 Euro von der Kommission des Europäischen Entwicklungsfonds zu erhalten. Angeblich können Sie diese Förderung ganz einfach per E-Mail beantragen, indem Sie eine Nachricht an Herrn Lewis Van Graan ([email protected]) senden und einige persönliche Daten wie Ihren Namen, Ihre Adresse und Telefonnummer angeben sollen.

Screenshot der gefälschten E-Mail / Watchlist Internet
Screenshot der gefälschten E-Mail / Watchlist Internet

Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass Sie ausgewählt wurden, um einen Zuschuss
in Höhe von 850.000 € von der Kommission des Europäischen Entwicklungsfonds zu
erhalten. Herzlichen Glückwunsch! Der Code für Ihren Antrag lautet (EU/SAN/9500/2023).
Um die Mittel zu beantragen, müssen Sie die folgenden Informationen per E-Mail an
unseren Vertreter des Europäischen Entwicklungsfonds, Herrn Lewis Van Graan, senden
([email protected]). Vollständiger Name: E-Mail: Adresse: Alter: Beruf:
Referenzanspruch Code: Telefonnummer: Land.

Dieses Programm wurde von der Agentur der Kommission für den Europäischen
Entwicklungsfonds für Unternehmer, expandierende Unternehmen, Start-ups und
Einzelpersonen mit innovativen Ideen entwickelt und gefördert. Mehr als 2 Millionen
Menschen in ganz Europa haben von dieser Kampagne profitiert.

Alle Zuschüsse müssen bis spätestens 15. August 2023 beantragt werden. Nach diesem
Datum fließt der gesamte Fonds als nicht ausgegebene Mittel an die EU-Schatzkammer
zurück. Vergessen Sie nicht, in allen E-Mails Ihren Referenzantragscode anzugeben.

Grüße
Niklas Behnke
Europäische Kommission
Europäischer Entwicklungsfonds
E-Mail: [email protected]

Antworten Sie nicht, denn Kriminelle fordern Zahlungen

Unser dringender Rat lautet: Reagieren Sie keinesfalls auf diese betrügerische E-Mail! Wenn Sie antworten, spielen Sie den Kriminellen direkt in die Hände, denn sie werden Sie daraufhin zur Überweisung von Geld auffordern. Sie behaupten, dass Sie erst Steuern oder andere Gebühren begleichen müssen, bevor Sie Zugang zu dem versprochenen Geld erhalten können.

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Doch hierbei handelt es sich um eine Täuschung! Diese Geldforderungen werden andauern, solange Sie bereit sind, zu zahlen. Darüber hinaus ist es wahrscheinlich, dass die Betrüger auch Ausweiskopien von Ihnen verlangen, um sie für weitere betrügerische Aktivitäten in Ihrem Namen zu missbrauchen.

Es ist von größter Wichtigkeit, dass Sie keinesfalls Ausweiskopien versenden. Falls Sie dennoch gezwungen sind, dies zu tun, empfehlen wir Ihnen, die Kopie mit einem Wasserzeichen zu versehen, das das Datum, den Empfänger und den Verwendungszweck enthält. Hier finden Sie hilfreiche Tipps, wie Sie Wasserzeichen erstellen können, um Ihre Daten besser zu schützen.

So erkennen Sie betrügerische Schreiben

  • Hinterfragen Sie jede erhaltene Nachricht: Warum sollte Ihnen jemand unaufgefordert Geld anbieten? Ist diese Vorgehensweise überhaupt üblich? Wie kommen die Absender überhaupt auf Sie? Was haben Sie mit den Absendern zu tun? – Wenn Sie auf diese Fragen keine vernünftigen Antworten finden, ist höchstwahrscheinlich von einem Betrug auszugehen. Kriminelle versenden solche Nachrichten nämlich wahllos an unzählige E-Mail-Adressen.
  • Persönliche Daten / Ausweiskopien: Ein klares Zeichen für Betrug – Eine betrügerische E-Mail wird meistens dann offensichtlich, wenn Sie plötzlich zur Überweisung von Geld, zur Weitergabe persönlicher Daten oder zur Versendung von Ausweiskopien aufgefordert werden. Seien Sie äußerst vorsichtig, wenn Sie mit solchen Anfragen konfrontiert werden, da es sich höchstwahrscheinlich um einen Betrug handelt.
  • Internet-Recherche: Helfende Hinweise – Falls Sie ein komisches Gefühl haben, sollten Sie die verdächtige Nachricht oder den Betreff im Internet suchen. Geben Sie Textausschnitte mit den Zusätzen „Scam“, „Betrug“ oder „Fake“ ein. Möglicherweise werden Sie bereits gewarnt und finden Informationen, die Ihnen bei der Einschätzung helfen können.
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Sie haben überwiesen – Was nun?

Sollten Sie bereits Zahlungen an die Betrüger getätigt haben, setzen Sie sich umgehend mit Ihrer Bank in Verbindung. Es ist möglich, dass das Geld noch zurückgefordert werden kann. Darüber hinaus empfehlen wir Ihnen, Anzeige bei der Polizei zu erstatten.

Fazit

Betrüger finden immer neue Wege, um Menschen auszunutzen. Umso wichtiger ist es, vorsichtig zu sein.
Denken Sie daran, dass die Europäische Kommission auf diesem Weg keine Finanzhilfen anbietet, und seien Sie immer skeptisch, wenn Sie unerwartete finanzielle Angebote erhalten. Teilen Sie diese Informationen, um andere vor ähnlichen Betrügereien zu warnen.

Quelle:

Watchlist Internet

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Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)